Francis Ford Coppola dachte in seiner Jugend, dass er untalentiert sei. (Bild: Keystone)

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Francis Ford Coppola hielt sich in seiner Jugend für untalentiert

Der bekannte Regisseur Francis Ford Coppola hielt sich in seiner Jugend für untalentiert. Im Interview mit der Zeitschrift «Layboy» spricht er über sein Leben.

Meisterregisseur Francis Ford Coppola (80) hat sich in seiner Jugend für einen hoffnungslosen Fall gehalten. Der US-Amerikaner sagte der Zeitschrift «Playboy», er habe das Gefühl gehabt, nicht talentiert zu sein. In seiner Familie sei es aber genau darauf angekommen. »Deshalb war ich das schwarze Schaf, der Idiot. Wie häufig habe ich mich deshalb in den Schlaf geweint.»

Sein späterer Erfolg sei ihm bis heute rätselhaft, sagte Ford Coppola: «Es ist schon ein grosses Mysterium, warum ich so erfolgreich war, wo doch alle anderen so viel Talent hatten.» Einen Teil seines Erfolgs schrieb der Filmemacher seinem Durchhaltevermögen zu.

Als Beispiel nannte er sein Meisterwerk «Apocalypse Now» über den Vietnamkrieg. Schwere Stürme, Martin Sheens Herzinfarkt und der schwierige Schauspielstar Marlon Brando trieben die Kosten in die Höhe. Trotzdem habe er den Film zu Ende gebracht: «Mein Ethos war immer, nicht aufzugeben, an meine Vision zu glauben und mit meiner Fantasie eine Lösung zu finden», sagte Coppola.

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