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iCop Raphael Schneider über seine Arbeit im Web. (Video: Telebasel)

Basel

Der erste Basler iCop auf Patrouille

Seit Montag gibt es bei der Basler Polizei neu einen iCop. Auf den sozialen Medien geht er auf die Anliegen der User ein und bringt ihnen seine Arbeit näher.

Nebst seiner Tätigkeit bei der Basler Polizei arbeitet Raphael Schneider neu zehn Prozent als iCop – «Internet Community Policing». Als iCop ist der 41-Jährige auf Facebook und Instagram unterwegs. Dort kommuniziert er aber keine Medienmitteilungen der Polizei, sondern betreut die Community.

«Ich möchte wissen, was die Leute an der Polizei interessiert und erfahren, wo sie Probleme sehen». Darauf geht er dann ein. Zudem bringt er den Usern die Arbeit der Polizei näher. Die Öffentlichkeit habe eine einseitige und eingeschränkte Wahrnehmung der Polizei. Wenn die Leute die Polizei sähen, sässe sie im Auto oder schreibe eine Busse. Dieses Image möchte Schneider gerne ändern.

Keine Flucht ins Büro

Nebst dem Job als iCop ist Schneider «normaler» Polizist bei der Basler Polizei. Er arbeitet im Aussendienst, absolviert Schiesstrainings und ist Hundeführer. Am liebsten sei der frischgebackene iCop im Aussendienst beschäftigt: «Es ist also keine Flucht ins Büro», meint er schmunzelnd. Nach einem Videocoaching im Storytelling und Schneiden hatte er am Montag seinen ersten Arbeitstag in der neuen Funktion.

Das Ziel der Basler Polizei ist es, sich mit den Leuten zu vernetzen. «Wir möchten da sein für die Leute, als einfacher Ansprechpartner», erzählt der iCop. Damit reagiere die Polizei auf die Verschiebung des Lebens in die Online-Welt. Die Idee stammt allerdings nicht aus Basel. Bei der Zürcher Polizei ging bereits im Sommer 2015 der erste iCop online.

Am Dienstag hat Raphael Schneider seinen Hund Nox auf Facebook und Instagram vorgestellt.

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