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FCB Total vom 18. November 2019.

Basel

Muss der FCB personell nochmals nachlegen in der Winterpause?

Es läuft beim FCB: In der Meisterschaft ist man auf Tuchfühlung mit YB. Im Cup und Europa League ist man weiterhin dabei im kommenden Jahr.

Der FCB ist weiterhin in Fahrt und macht Hoffnung. In der Meisterschaft ist man weiterhin nur einen Punkt hinter dem aktuellen Meister YB. Und im Cup und Europa League überwintert man. Ganz andere Vorzeichen als im vergangenen Winter.

Das Haar in der Suppe

Doch ist effektiv alles gut bei Rotblau? Trügt das aktuelle Bild? Wo gibt es noch potenzielle Baustellen und Schwächen? «Eine wirklich grosse Baustelle sehe ich nicht. Die Stürmer schiessen Tore. Im Mittelfeld stimmt die Mischung inzwischen wieder. Und in der Verteidigung ist man stabil», meint FCB-Legende Erni Maissen. Im grossen Ganzen sei man auf einem guten Weg.

Der gleichen Meinung ist FCB-Experte und Kommentator Jakob Gubler: «Man kann auch das Haar in der Suppe suchen. Man kann ab und zu das Niveau nicht über die gesamte Partie halten. Aber das ist völlig normal und bei der Konkurrenz nicht anders.»

Mentalitätsproblem?

Einzig der mentale Faktor kommt einem in den Sinn. Denn beim FCB mangelt es manchmal an der nötigen Einstellung. «Das ist das einzig Negative, dass man herauspicken kann. Dass sie in diesem Bereich nicht immer bereit waren. Das war aber auch den Umständen entsprechend mit der Mehrbelastung», sagt Maissen. Daran könne man aber arbeiten. Das sei nicht unmöglich. Wenn man das schaffe, dann könnte man die letzten Prozent rausholen und halt einmal keine Punkte liegen lassen.

Wenn man sich das so anhört, dann braucht es keine Verstärkungen im Winter? Das ist auch so, meint Gubler: «Ich wüsste nicht wo. Sie sind überall gut besetzt. Ich könnte keine Position nennen, wo man noch einen Spieler holen müsste».

Der Meinung ist auch Erni Maissen. Auch weil einige Spieler noch nicht das Optimum abrufen in dieser Saison. «Man hat genug gute Spieler, dass man in der Meisterschaft vorne dabei bleibt. International ist es sowieso schwierig», so Maissen.

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