Christian Imark (r.) schafft den Sprung ins Stöckli nicht. Roberto Zanetti (l.) verteidigt seinen Ständeratssitz. (Bild: Keystone)

Schweiz

Christian Imark (SVP) schafft den Sprung ins Stöckli nicht

Roberto Zanetti (SP) verteidigt seinen Solothurner Ständeratssitz im zweiten Wahlgang. Er distanziert SVP-Herausforderer Christian Imark um rund 15'000 Stimmen.

Auf Roberto Zanetti entfielen 42’666 oder 61 Prozent der Stimmen, auf Christian Imark 27’243 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 39.32 Prozent. Bereits im ersten Wahlgang war der andere Solothurner Ständeratssitz an Pirmin Bischof (CVP) vergeben worden.

Roberto Zanetti hatte im ersten Wahlgang das absolute Mehr relativ knapp verpasst, liess aber den Drittplatzierten, Nationalrat Christian Imark (SVP) deutlich hinter sich. Imark seinerseits wurde am 20. Oktober 2019 mit dem besten Resultat aller Solothurner Nationalräte wieder gewählt.

Weil er von der FDP nicht unterstützt wurde, erging es ihm gleich wie seinem Parteikollegen Walter Wobmann vor vier Jahren. Auch damals war es im zweiten Wahlgang zu einem Ausstich zwischen Roberto Zanetti und einem SVP-Kandidaten gekommen, den Zanetti zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Das Duo Bischof/Zanetti vertritt den Kanton Solothurn seit 2011 gemeinsam in der kleinen Kammer. Roberto Zanetti war allerdings schon 2010 als Ersatz für den verstorbenen Ernst Leuenberger (SP) in den Ständerat gewählt worden.

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