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Der Telebasel Sport-Beitrag vom 17. November 2019.

International

2019 war für Roger Federer eine Achterbahnfahrt

Die Tennis-Saison für Roger Federer war geprägt von Höhen und auch Tiefen. Für den 38-Jährigen war es sicherlich eine hervorragende Spielzeit.

Nach dem sensationellen Sieg am Donnerstag gegen Novak Djoković ist für Roger Federer die Saison 2019 seit gestern Geschichte. In den Halbfinals der ATP Finals scheitert der Baselbieter am Griechen Stefanos Tsitsipas.

Trotzt dieser frustrierenden Niederlage darf Roger Federer auch auf ein positives 2019 zurückblicken.

Griechisches Déjà-vu und 100. Titel

Die diesjährige Saison hatte für den «Maestro» genauso angefangen, wie sie gestern aufhörte: Mit einer Niederlage gegen den 21-Jährigen Griechen: An den Australian Open in Melbourne, scheiterte Federer in der vierten Runde an Stefanos Tsitsipas.

Zwei Monate später dann aber das grosse Highlight: Der Gewinn des 100. ATP Titels in Dubai. Erneut hiess der Gegner im Final Stefanos Tsitsipas. Bis Ende Jahr sollten es 103. Einzeltitel für Roger Fedrer werden. Der nächste folgte noch Ende März an den Miami Open.

Die bitterste Niederlage in Federers Karriere?

In Wimbeldon konnte sich Roger Federer zwar für die Halbfinal-Pleite gegen Rafael Nadal an den French Open revanchieren, verlor aber anschliessend den Final in dramatischer Manier gegen Novak Djoković.

Der G.O.A.T. verspielte gleich zwei Matchbälle und war im längsten Wimbeldon-Final aller Zeiten nur einen Punkt von der perfekten Saison entfernt. Somit jubelte am Ende der Serbe und nicht Roger Federer.

Persönliches Highlight an den Swiss Indoors

An den heimischen Swiss Indoors Basel sorgte Roger Federer wieder für erfreuliche Schlagzeilen. Zum zehnten Mal konnte der Publikumsliebling zuhause triumphieren. Das ganze Turnier über spielte Federer souverän. Und liess im Final dem Australier Alex de Minaur keine Chance.

Noch nie hatte ein 38-Jähriger so eine gute Spielzeit wie Roger Federer sie 2019 hatte. Die wenigen knappen Niederlagen schmerzen aber umso mehr. Trotzdem hat der Baselbieter auch in diesem Jahr bewiesen, dass er immer noch zur Weltspitze des Tennis’ angehört.

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