(Bild: Twitter/Kruger Nationalpark)

International

Nach Unfall mit Giraffe – Schweizer stirbt im Spital

Ein Schweizer Safari-Tourist ist nach dem Unfall mit einer Giraffe im Kruger-Nationalpark in Südafrika im Spital gestorben. Auch das Tier überlebte nicht.

«Wir möchten der Familie in dieser Zeit unser aufrichtiges Beileid aussprechen», sagte ein Sprecher der Nationalparkverwaltung Sanparks dem südafrikanischen Nachrichtenportal «News24.com».

Zuvor hatte die Parkverwaltung auf Twitter über den Tod informiert, die Mitteilung später aber gelöscht. Der Nachrichtenagentur Keystone-SDA wollte der Sprecher am Donnerstag aus Respekt gegenüber den Angehörigen des Safari-Touristen keinen Kommentar abgeben.

Bei dem Verkehrsunfall am Sonntag war ein Taxi-Bus mit 13 Personen an Bord mit der über die Strasse laufenden Giraffe kollidiert. Das Tier stürzte daraufhin auf einen entgegenkommenden Safari-Jeep, hinter dessen Steuer der Schweizer sass.

Zunächst in kritischem Zustand

Der Autofahrer war zunächst in kritischem Zustand per Helikopter in ein Spital geflogen worden, wie die Parkverwaltung mitteilte. Seine Beifahrerin sowie zwei Passagiere im Taxi-Bus wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Giraffe überlebte den Zwischenfall nicht.

Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Unfalls zu ermitteln. Die Parkverantwortlichen erinnerten die Besucher auf Twitter daran, auf den Strassen vorsichtig zu sein und die Tempolimiten einzuhalten.

Der Kruger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen des Landes. Der Park ist etwa halb so gross wie die Schweiz. Er ist bekannt für die Vielzahl an wilden Tieren, wie Elefanten, Löwen, Giraffen, Nashörner, Leoparden und Büffel.

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