(Symbolbild: Keystone)

Baselland

«Das ist mehr als heftig, ich war schockiert»

Schlimmer Fall von Tierquälerei: In einem Garten in Kilchberg wurde eine Katze mit abgeschnittenen Hinterpfoten gefunden. Auch am Schwanz wurde sie verletzt.

Laut einem Bericht der «Volksstimme», wurde in Kilchberg eine 12-jährige Katze übelst zugerichtet: «Sie streunte durch unseren Garten. Da bemerkte ich, dass sie irgendwie kurze Beine hat», sagt Sabine Mathä, die das Büsi fand, gegenüber der Zeitung.

Um sich die Katze genauer anzusehen, habe sie dem hungrigen Tier Futter gegeben. Dieses habe das Büsi regelrecht verschlungen, wird die Finderin zitiert. Dann habe sie mit Schrecken festgestellt, was der Katze angetan worden ist. «Das ist mehr als heftig, ich war schockiert.»

Katze eingeschläfert

Der Katze fehlten an den Hinterläufen die Füsse und auch ein Stück des Schwanzes war abgeschnitten, wie die Baselbieter Polizei bestätigt. Die diensthabende Nottierärztin Monique Badertscher untersuchte die Katze und schläferte das Tier ein. Die Lebensqualität der Katze sei durch die Verletzungen zu stark beeinträchtigt gewesen. Sie ist sich sicher, dass die Verletzungen dem Büsi absichtlich zugefügt wurden. Sie erstattete Anzeige.

Laut der Volksstimme war die Katze herrenlos, sie trug keinen Chip.

3 Kommentare

  1. Traurig, doch ich zweifle ob das ein Tierquäler war. Vielmehr würde ich einen Bauern mit seinem Kreiselmäher vermuten.
    Die vermähen jedes Jahr Tausende von Rehkitzen, Hasen, Bodenbrütern, Katzen und Hunden.
    Macht doch nichts sie sind ja Bio zertifiziert.
    R.Report

  2. Oh nein, das arme Büsi. Ich bin tief traurig und gleichzeitig wütend. Was sind das nur für Menschen, die sowas einem wehrlosen Tier antun können. Denen sollte man auch die Füsse abhacken und die Schwänze abschneiden. Unglaublich, wo kommen wir noch hin!Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*