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Schweiz

Rotblau kann auch nach der Europa League siegen

Rotblau geht mit einem Sieg gegen Lugano in die Nati-Pause und bleibt damit in Tuchfühlung mit YB. Die Stimmen zum Sieg.

Es war bislang eine kleine Schwäche des FC Basel, in dieser sonst guten Hinrunde in der Meisterschaft, dass man nach Auftritten in der Europa League die Punkte regelmässig liegen liess. Das änderte sich nun mit dem souveränen Sieg von Rotblau im Tessin gegen den FC Lugano.

Erster Sieg nach der Europa League

Denn nach dem Gruppenspiel gegen Getafe – und der gleichbedeutenden Qualifikation für die Sechzehntelfinals der Europa League – war es dann soweit. 3:0 gewinnt Rotblau beim anderen Europacup-Teilnehmer Lugano – und das diskussionslos. «Wir haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt. Wir haben das umgesetzt, was wir sehen wollten», meint Marcel Koller.

Der FCB präsentierte sich im Tessin konzentriert. Aggressiv. Und mit Präzision in der Offensive. Die Tore von Kemal Ademi und Fabian Frei waren beide schön herausgespielt. «Wir brauchten ein bisschen Zeit, reinzukommen. Anschliessend war das sehr abklärt und wir haben die Führung über die Zeit gebracht», meint Linksverteidiger Raoul Petretta nach dem Spiel. «Nach der Pause wollten wir so schnell wie möglich das dritte Tor nachlegen. Das dauerte ein bisschen länger», meint Koller. Nämlich bis zur Nachspielzeit als Arthur Cabral zum Endstand traf.

Nun wieder Nati-Pause

Zuvor wackelte die Null aber bei Rotblau. Der FC Lugano kam entschlossen aus der Kabine und hatte die eine oder andere Möglichkeit, das Spiel nochmals spannend zu machen. «Dann hätten sie nochmal Luft kriegen können und es wäre nochmal gefährlich geworden», meint Koller. Das geschah aber nicht.

Am Ende resultiert eine abklärte Leistung des FCB vor der Nati-Pause. Man bleibt mit einem Punkt an Leader YB dran. Das Direktduell an der Tabellenspitze spitzt sich kurz vor der Winterpause zu. Am 1. Dezember 2019 gastieren die Berner dann zum absoluten Top-Spiel im St. Jakob-Park.

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