Die 90-jährige Blutbuche im Zolli musste gefällt werden – ihre Äste werden nun zu Tierfutter. (Foto: Zoo Basel)

Basel

90-jähriger Zolli-Baum fällt Trockenheit zum Opfer

Der Zoo Basel musste eine 90 Jahre alte Blutbuche fällen. Diese war wegen der Trockenheit zu einer Gefahr für die Besuchenden geworden.

Die Sonne setzte einer 25 Meter hohen Blutbuche im Zolli trotz Massnahmen des Zoos zunehmend zu. Insbesondere die heissen und trockenen Sommer in den Jahren 2015 und 2018 seien zu viel für die 90-jährige Blutbuche gewesen, teilte der Zoo Basel am Montag mit. Der Zustand des Baumes habe sich seit dem Frühling nochmals stark verschlechtert.

So waren grosse Äste auf der Südseite kaum mehr belaubt gewesen und der Zolli musste diverse grosse Äste entfernen.

Wegen der schlechten Prognose und der zunehmenden Gefahr für die Besucherinnen und Besucher habe sich der Zolli «schweren Herzens» dazu entschieden, die Blutbuche zu fällen. Ihre Krone und Äste werden den Elefanten und anderen Zootieren als Futter zur Verfügung gestellt, wie der Zoo Basel weiter schreibt.

1 Kommentar

  1. Naja, da muss man klar sagen, dass die sogenannten “Massnahmen” des Zoos absolut ungenügend waren!!! Da war schlicht zuwenig intensive Wässerung das Problem. War weder erkrankt, geschweige in einem hohen, altersschwachen Alter. Wird ein Baum gut bewässert und ist er ansonsten gesund, so setzt ihm auch die Hitze nicht/kaum zu.

    Mit der angemessenen Pfläge, wären problemlos 200 Jahre möglich gewesen!!Report

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