Das 6,4 Kilometer lange Verfolgungsrennen empfängt am Samstag die Weltelite des Ruderns. Die Strecke ist besonders einzigartig, aber bringt auch seine Tücken mit sich. (Bild: Keystone)

Basel

10 Jahre Weltklasse-Rudern auf dem Rhein

An diesem Samstag ist es endlich wieder soweit. In Basel trifft sich die Weltelite des Ruderns zum Jubiläum des Mirabaud BaselHead.

Bei der ersten Austragung des BaselHead gingen noch knapp 30 Bote an den Start. Beim zehnjährigen Jubiläum am kommenden Samstag starten rund 130 Boote. Über 100 Mannschaften werden das 6,4 Kilometer lange Rennen auf dem Rhein antreten.

Mit dabei sind die besten Ruderer der Welt. Doch wieso zieht es die Ruderelite nach Basel?

Einzigartige Strecke macht BaselHead besonders attraktiv

Die 6.4 Kilometer lange Strecke ist einzigartig, bringt aber auch seine Tücken mit sich. Die grösste Herausforderung für die Athleten am Verfolgungsrennen wird die 180 Grad-Wende darstellen. Auf einem fliessenden Gewässer wie dem Rhein je nach Strömung besonders schwierig – und vor allem Rennen entscheidend.

Ebenfalls speziell ist die Durchquerung mehrerer Brücken mit einem schönen Blick auf die Basler Altstadt. Denn die meisten Ruderer sind Seen – also ruhige Gewässer ohne Wende – als Unterlage gewöhnt.

Basel verpflichtet Topstars

Für das zehnjährige Jubiläum haben sich die Organisatoren etwas Besonderes überlegt: Zwei europäische Achterteams, je ein Frauen- und ein Männerteam, bestehend aus Welt-, Olympia- und Europameister, werden am Verfolgungsrennen dabei sein. In jedem dieser Boote sitzen Ruderinnen und Ruderer aus sechs Nationen.

Dies macht das Rennen sehr spannend. Viele Sportler nehmen die Mirabaud BaselHead  als Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Tokio 2020.

Ruderclub Basel mit optimaler Vorbereitung

Der Ruderclub Basel konnte sich lange und ausgiebig auf das Heimrennen vorbereiten. Der Heimvorteil könnte beim Rudern also eine grosse Rolle spielen. Keine andere Nation konnte auf dem Rhein trainieren und sich mit den Schwierigkeiten, wie der Wende, befassen.

Trotzdem sind andere Nationen, wie zum Beispiel Tschechien, zu favorisieren und für Schweizer Ruderinnen und Ruderer wird es kaum möglich sein, ganz vorne mitzuspielen.

Das Verfolgungsrennen ist nicht nur mit einem sportlichen Aufwand verbunden, sondern auch mit einem logistischen. Zum Beispiel müssen Topstars vom Flughafen Kloten abgeholt werden oder etliche Boote zur Kaserne gebracht werden.

Am Ende soll sich aber der ganze Aufwand für das zehnjährige Jubiläum lohnen und man darf einen grossartigen Ruder-Event erwarten.

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