Thuns Durststrecke ist endlich beendet. (Foto: Key)

Schweiz

Thun kann doch noch gewinnen

Nach neun sieglosen Runden meldet sich der FC Thun in der Super League zurück. Beim 3:2-Sieg gegen Xamax markierte Miguel Castroman einen Doppelschlag.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Miguel Castroman endlich das einlösen, was man sich vom vormaligen Spielmacher und Goalgetter des FC Schaffhausen versprochen hatte. Vom 1:0 nach 48 Minuten offensichtlich beflügelt und mit neuem Selbstvertrauen ausgestattet, erzielte der Berner in der 52. Minute ein wunderbares Tor.

Er nahm eine Cornerflanke ausserhalb des Strafraum mit dem rechten Fuss auf Schulterhöhe direkt ab – und traf mit seinem wuchtigen Geschoss in die rechte obere Torecke. Xamax’ Goalie Matthias Minder, der den verletzten Laurent Walthert vertrat, hatte schon beim ersten Tor nichts ausrichten können.

Führung preisgegeben

Sattelfest waren die Thuner nach der klaren Führung jedoch längst nicht. Sie ermöglichten den Neuenburgern bis zur 84. Minute zwei von Raphaël Nuzzolo vorbereitete Tore. Aber just als ihnen die Felle ein weiteres Mal davonzuschwimmen drohten, schlugen sie, nur einige Momente nach dem 2:2, zurück. Verteidiger Chris Kablan, nicht für das Toreschiessen angestellt, lenkte eine Freistossflanke von Matteo Tosetti mit dem Scheitel in die entfernte Torecke. Tosetti war mithin dreifacher Assistgeber.

Die Mannschaft von Trainer Marc Schneider bekam ein wenig von dem Glück zurück, das ihnen in den letzten Wochen oftmals verwehrt geblieben war. Schon in der ersten Minute hätte Thun in zwei verschiedenen Szenen in Rückstand geraten können. Danach bekamen sie den Match ein wenig besser in den Griff.

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