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Heute vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer. (Video: Keystone SDA/Sandra Hildebrandt)

International

Rosen für die Mauer-Opfer in Berlin

30 Jahre nach dem Mauerfall haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Rosen symbolisch die Mauer durchlöchert.

Am 9. November jährt sich zum 30. Mal der Berliner Mauerfall. Der Tag wird für immer im deutschen Kollektivgedächtnis bleiben. Innert Stunden wurden die Grenzübergänge von Ost- nach Westberlin geöffnet und tausende von DDR-Bürgern reisten meist zum ersten Mal in ihrem Leben in den Westteil der Stadt.

Der Mauerfall war der erste Schritt zur bald folgenden Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland.

Zentrale Gedenkfeier in Berlin

Bei der zentralen Gedenkfeier in Berlin steckten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Blumen in die Hinterlandmauer auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Strasse und gedachten der Mauer-Opfer. Auch ausländische Gäste wie die Staatspräsidenten der Slowakei, Polens, Tschechiens und Ungarns, Zeitzeugen und Schüler nahmen an den Feierlichkeiten in der zentralen Mauer-Gedenkstätte teil.

Die Bernauer Strasse gilt als Symbol der deutschen Teilung. Als die Mauer 1961 hochgezogen wurde, lag die Häuserfront der Strasse im Osten, der Bürgersteig im Westen.

Mindestens 140 Tote an der Mauer

Mit dem 9. November 1989 ging die deutsche Teilung nach rund 40 Jahren zu Ende, die Berliner Mauer selbst hatte mehr als 28 Jahre Bestand. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben an der etwa 160 Kilometer langen Mauer in der Hauptstadt mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga twittert zu diesem Anlass:

«Einer der schönsten Tage der deutschen Geschichte».

Regierungssprecher Steffen Seibert erinnert ebenfalls via Twitter an den 9. November 1989:

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