Featured Video Play Icon
Der Telebasel Glam Beitrag vom 8. November 2019.

Basel

«Ich wünsche mir endlich ein rauchfreies Leben!»

Telebasel-Moderatorin Adela Smajic hat vor einer Woche aufgehört zu rauchen. Bei Adela's Week erzählt sie von Ihrer Motivation und den Schwierigkeiten.

Ich weiss nicht mehr genau, wann ich angefangen habe zu Rauchen. Ich weiss nur, dass es ein grosser Fehler war. In den letzten zwei oder drei Jahren habe ich gemerkt, dass mein Rauchkonsum extrem gestiegen war und ich eine halbe Packung Zigaretten täglich geraucht habe.

Entscheidung

Eigentlich wollte ich immer wieder aufhören. Es kam ein Moment, da habe ich gemerkt, dass ich eine Art Vorbild für jüngere Leute bin. Das war ich früher nie. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich nie mehr wieder in meinen Instagram-Stories rauchend gezeigt. Auch in der Öffentlichkeit habe ich mich selten mit einer Zigarette gezeigt. Es ist nicht so, dass ich etwas verheimlicht habe, ich habe es eher einfach unter den Teppich gekehrt. Doch der Entschluss, wirklich aufhören zu wollen, der kam irgenwie nie. Als ich dann in diesem Jahr für ein schweizweites Programm zum gemeinsamen Rauchstopp angefragt wurde, dachte ich mir: So, das ist jetzt der Moment!

«STOPGETHER!»

STOP – TOGETHER. Gemeinsam im November aufhören zu rauchen. Mit STOPGETHER rufen die Lungenliga und Gesundheitsförderung Wallis dazu auf, dass Raucherinnen und Raucher in der ganzen Schweiz sich auf Facebook einer Gruppe anschliessen, um gemeinsam im November das Rauchen aufzugeben. In dieser Gruppe erhalten alle Mitglieder Angebote und Ratschläge, wie der Nikotinentzug erträglicher wird.

Meine Tipps

Ich habe von einem Tag auf den anderen, ganz ohne jegliche Hilfsmittel, aufgehört zu rauchen – also ohne Nikotinkaugummis, Pflaster, Medikamente oder Akupunktur und Hypnose. Ich habe mir gedacht: Wenn du das schaffen willst, dann nur mit Hilfe deiner Gedanken. Lenke dich ab, gib dem Verlangen und der Sucht nicht so viel Raum und Kraft, dich zu verleiten. Jedes Mal, wenn ich das Verlangen nach einer Zigarette spüre, rufe ich jemanden an, quatsche, google irgendetwas, putze meine Wohnung, und, und, und…

Zwischenbilanz

Jetzt ist es eine Woche her, seit ich aufgehört habe zu rauchen. Ich hatte anfangs extreme Schlafstörungen und kam überhaupt nicht klar mit dem Nikotinentzug. Es wurde aber von Nacht zu Nacht besser und mittlerweile kann ich etwas länger am Stück schlafen als zu Beginn. Ich finde es toll, wie sehr ich von meiner Familie, meinen Freunden und meiner Community bei dem Projekt unterstützt werde und möchte mich an dieser Stelle auch bei allen bedanken!

Ich kämpfe weiter!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*