Im Iran kamen bei einem Erdbeben in der Nacht auf Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben. (Screenshot: Google Maps)

International

Erdbeben im Iran forderte mehrere Tote

Bei einem Erdbeben im Iran sind in der Nacht zum Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 330 Personen wurden verletzt.

Das berichtete der staatliche Nachrichtensender IRINN am Freitag unter Berufung auf das Gouverneursamt der Provinz Ost-Aserbaidschan im Nordwesten des Landes.

Insgesamt waren 80 Dörfer von dem Beben am frühen Freitagmorgen betroffen. Die meisten Schäden gab es in Warankesch und Warsaghan im Bezirk Tark, so das Gouverneursamt. Dort kamen auch die fünf Menschen ums Leben. Ausserdem gab es 50 Nachbeben, die dazu führten, dass die Menschen aus Angst die Nacht trotz Kälte im Freien verbrachten.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereigneten sich die Erdstösse rund 50 Kilometer nordöstlich von Hashtrud, einer Stadt in Richtung der Grenzen zu Armenien und Aserbaidschan. Das Innenministerium entsandte mehrere Rettungsteams in die Region.

Der Iran liegt auf mehreren tektonischen Bruchlinien, weshalb es regelmässig zu Erdbeben kommt. Im November 2017 wurden bei einem Beben der Stärke 7,3 in der westlichen Provinz Kermanschah 620 Menschen getötet. 2003 war bei einem Beben der Stärke 6,6 die alte Stadt Bam zerstört worden. Rund 31’000 Menschen starben damals.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*