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Wie Ressourcen schonend sind die Messebesucher? (Video: Telebasel)

Basel

«Es ist schwierig, an der Messe keinen Abfall zu kaufen»

Die Verpackung der Schlemmereien an der Herbstmesse generieren viel Abfall. Trotzdem achten die Besucher mehrheitlich auf «sauberes» Essen.

Wer an der Herbstmesse etwas Essen möchte, kommt fast nicht umhin, Abfall zu produzieren. Sei es das Plastikgeschirr nachdem eine Portion Raclette verdrückt wurde oder die Verpackung der Raamdääfeli. Und wie umweltfreundlich denkt der Messebesucher?

Nachhaltige Messe-Besucher

«Ich probiere an der Messe kein PET zu kaufen, sondern selbst etwas zu Trinken mitzunehmen», sagt etwa eine 15-Jährige. Und auch eine ältere Dame versucht, Plastik zu vermeiden: «Da schaue ich lieber, dass es an einem Stand Gläser gibt, für die man ein Depot zahlt und dann wieder zurückbringt.»

Andere nehmen jedoch die Standbetreiber in die Pflicht: «Ehrlich gesagt, schaue ich beim Kauf nicht auf die Verpackung», sagt ein 27-jähriger Messebesucher. Es sei in seinen Augen die Aufgabe der Verkäufer, für eine umweltfreundliche Verpackung zu sorgen.

Fazit: Die Mehrheit bewegt das Thema Umweltschutz auch an der Herbstmesse. Wegen einer weniger umweltfreundlichen Verpackung lässt sich jedoch niemand von einer Leckerei abhalten.

Die Mehrweggeschirr-Pflicht gilt für Stände an der Herbstmesse für Essgeschirr nicht. Trotzdem will der Kanton in diesem Jahr mit ihrem Pilot-Projekt «Für e suuberi Mäss!» für mehr Ordnung sorgen – laut einer ersten Zwischenbilanz erfolgreich.

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