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Der Telebasel Glam-Beitrag vom 4. November 2019.

Basel

«Mir ist wirklich nach Weinen zumute»

Am Donnerstag ging die Baloise Session 2019 zu Ende. Glam blickt mit der Festivalleiterin Beatrice Stirnimann auf die zehn Abende zurück.

Zahlreiche Stunden investieren Beatrice Stirnimann und ihr Team jedes Jahr in die Baloise Session. Klar, dass da kurz vor dem Ende des Musikfestivals die Gefühle bei Stirnimann durchmischt sind. «Ich bin sprachlos und auch ein bisschen traurig, dass es zu Ende geht. Es war wieder so ein tolles und geniales Festival. Das ganze Team ist überglücklich und wir hätten es uns nicht schöner vorstellen können», so die Festivalleiterin im Interview mit Glam.

Zehn ausverkaufte Konzertabende, bei denen verschiedene Künstler aus aller Welt sich in die Herzen des Baloise Session-Publikums spielten. Zwei Musiker haben die Festivalleiterin besonders begeistert: «Dass wir Herbert Grönemeyer nach so vielen Jahren endlich begrüssen durften und er hier so eine tolle Zeit hatte, ging mir sehr ans Herz. Ausserdem hat mich Rag’n’Bone Man mit seiner Aura und seinem grossen Herzen wahnsinnig berührt».

«Rock on and off»

Im Hintergrund des Interviews sind die letzten Klänge von Krokus zu hören. Sie schlossen das diesjährige Festival ab, und das aus gutem Grund: «Wir haben uns für Krokus als Abschluss des Festivals entschieden, weil sie sich nach 46 Jahren von der Bühne verabschieden und das ist doch ein perfektes Ende der Baloise Session. Ausserdem bin ich eine ‹Altrockerin›», fügt die Festivalleiterin schmunzelnd hinzu.

«Wir werden Taschentücher brauchen»

Nachdem Krokus das letzte Lied gespielt hatten, dauerte es gerade einmal 45 Minuten bevor die Abbauarbeiten des Musikfestivals begannen. Das ist nicht einfach für Beatrice Stirnimman und ihr Team: «Ich spüre jetzt schon von ganz tief unten im Magen den ‹After-Festival Blues› und dieses Gefühl ist furchtbar. Es ist ein Jahr Arbeit und wir haben wirklich viel Herzblut in das Festival gesteckt, es ist einem wirklich nach Weinen zumute und ich bin mir sicher, wir werden später noch Taschentücher brauchen».

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