Featured Video Play Icon
Der Telebasel News Beitrag vom 2. November 2019.

Basel

Frau Fasnacht hat ein neues Zuhause

Basel hat eine «Fasnachtsstuube». Im ehemaligen Pinguin eröffnen Patrick Allmandinger alias Almi & Co. eine Beiz, die Fasnachts-Herzen höher schlagen lässt.

Was er im Sommer angekündigt hat, setzt er nun um. Patrick Allmandinger alias Almi eröffnet gemeinsam mit seinen Freunden Rolf Tschan und Heinz Zimmermann eine Fasnachts-Beiz, die Fasnachtsstuube.

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Basler Traditionslokals Pinguin an der Schützenmattstrasse können die Besucher ganzjährig in die Welt der Basler Fasnacht eintauchen. Am Freitag und Samstag, 1. und 2. November 2019, fand die Eröffnung für geladene Gäste statt. Mit dabei waren Gäste wie die FCB-Legenden Erni Maissen und Karli Odermatt oder «Schorsch» («Schorsch vom Haafebeggi 2»).

Telebasel Regio vom 5. November 2019:

(Video: Telebasel)

Fasnacht bis in die hintersten Ecken

Gross war das Interesse der Fasnächtler, als Almi, Rolf und Heinz im Juni ihre Fasnachtsbeiz ankündigten. Hoch waren die Erwartungen. Als die Drei am Freitag nach acht Wochen Umbauarbeiten die Tore zur Fasnachtsstuube öffneten, dürfte der Fasnächtler nicht enttäuscht worden sein.

Schon vor dem Eintritt in das Restaurant begrüsst Frau Fasnacht auf einer Chaise den Gast. Durch die Schaufenster können die Besucher direkt einen Blick in Frau Fasnachts Stube und die Werkstatt eines Larvenmachers werfen.

Im Innern der Fasnachtsstuube geht es nicht minder fasnächtlich zu und her. Von der Decke hängen Piccolo, Trommeln und Trompeten, die Wände sind voller Fasnachtsbilder, zahlreiche Larven starren auf die Gäste herunter und Fasnachtsmusik erklingt im Hintergrund. Dies sind nur einige von vielen Details, an die die drei Gastwirte gedacht haben.

Ein Gefühl wie am Morgestraich

Rund 300 geladene Gäste kamen an die Eröffnung der Fasnachtsstube. «Es ist ein so schönes Gefühl, dass wir endlich unsere Fasnachtsstube präsentieren können. Es steckt so viel Arbeit und Herzblut darin. Es ist ein freudiges Gefühl, wie am Morgestraich», so Patrick Allmandinger zu Telebasel.

Er und Rolf Tschan seien für das Konzept verantwortlich gewesen. Heinz Zimmermann bringe das gastronomische Know-How mit.

Der Telebasel Glam Beitrag vom 7. November 2019:

Touri-Beiz oder em Bebbi sy Stuube?

Die Beiz soll einerseits ein touristisches Lokal werden, andererseits aber auch Basler das ganze Jahr über anziehen. «Wir brauchen auf jeden Fall Stammkundschaft, damit wir im Tagesgeschäft bestehen können. Wir denken da insbesondere an die Bevölkerung im Quartier. Ausserdem wird uns Basel Tourismus den Touristen empfehlen, die die Basler Fasnacht erleben wollen», so Almi. Sogar ein Morgestraich kann in der Beiz nachgestellt werden.

Die «Fasnachtsstuube» öffnet jeweils um 17 Uhr und ist montags und sonntags geschlossen. Auf der Karte, die als «Zeedel» gestaltet ist, stehen das ganze Jahr durch Mehlsuppe, Zwiebelwähe, Waggis Shots und andere Fasnachtsköstlichkeiten.

Für die Allgemeinheit hat die Beiz ab 5. November 2019 geöffnet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*