Während zwei Wochen sanieren die IWB den Tinguely-Brunnen beim Theater. (Bild: IWB/Christian Flierl)

Basel

Tinguely-Brunnen verschwindet unter einem Zelt

Die IWB ersetzen in den kommenden Wochen die Wasser- und Stromanschlüsse des Tinguely-Brunnens und sanieren das Becken. Deshalb wird er mit einem Zelt umhüllt.

Der Fasnachtsbrunnen auf dem Theaterplatz ist ein beliebtes Wahrzeichen der Stadt Basel. Mit seinen sich bewegenden, Wasser speienden Figuren von Jean Tinguely zieht er viele Besucher an. Die Skulpturen des Brunnens werden von Elektromotoren angetrieben, welche die Figuren in einem bestimmten Rhythmus tanzen lassen. So entsteht ein eindrückliches Wasserspiel.

Die Industriellen Werke Basel (IWB) müssen nun aber die Strom- und Wasseranschlüsse sowie die Wasserpumpen sanieren, damit das Spektakel auch weiterhin einwandfrei funktionieren kann. Das teilten die IWB am Freitag mit. Bei dieser Gelegenheit werde auch das Becken sandgestrahlt und neu gestrichen. Zudem werden Fugen und Abdichtungen erneuert. Die Figuren unterziehen die IWB einer mechanischen Revision.

Damit die Arbeiten witterungsunabhängig durchgeführt werden können, umhüllt in den zwei kommenden Wochen ein Zelt den Brunnen, wie die IWB weiter erklären. Das Zelt wird am Montag aufgestellt. Sobald es stehe, würden die Sanierungsarbeiten beginnen, sagt IWB-Sprecher Reto Müller auf Anfrage. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf mehrere zehntausend Franken.

Brunnen durch Guckfenster sichtbar

Die Besucher können den Brunnen aber auch während dieser Zeit begutachten. Die IWB werden nämlich ein Guckfenster ins Zelt einbauen. Ausserdem können die Sanierungsarbeiten über die Social Media-Kanäle der IWB mitverfolgt werden, wie es weiter heisst.

Der vom Künstler Jean Tinguely zwischen 1975 und 1977 erschaffene Brunnen ersetzte 1975 die Bühne des alten Stadttheaters. Der Schweizer liess sich für seine Brunnenspiele aus der Renaissance und aus dem Barock inspirieren. Jede der zehn Figuren erhielt von ihm seinen eigenen, baseldeutschen Namen.

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