Die neue Woche bringt viel Regen und tiefe Temperaturen. (Symbolbild: Keystone)

Schweiz

Wetterumschwung bringt Regen und Kälte

Nach einem prächtigen Wochenende mit milden Temperaturen zeigt der Herbst jetzt seine raue Seite. Die neue Woche bringt nass-kaltes Wetter.
Es ist (vorerst?) vorbei mit dem goldenen Herbst

Zum Start der Herbstmesse in Basel brachte das vergangene Wochenende noch einmal viel Sonne und milde Temperaturen von bis zu 20 Grad.

Temperaturen von unter 10 Grad

Doch jetzt ist es vorerst vorbei mit dem goldenen Herbst. Ab Montag sinken die Temperaturen und erreichen im Verlauf der Woche sogar Werte von unter 10 Grad. Wie «SRF Meteo» auf Twitter so schön schreibt, haben wir «den Kredit an Sonnenstunden am Wochenende aufgebraucht.» Einzig im Süden kommt die Sonne etwas durch, hier in der Region bleibt es am Montag bewölkt.

 

Goldenes Herbstwochenende steht vor der Tür

«Perfektes Outdoorwetter am Wochenende!», twittert SRF Meteo und liefert gleich den Beweis. Ein Schnappschuss aus Zernez (GR) zeigt herbstliche Idylle vom feinsten mit einem wolkenlosen Himmel.

Dazu sollen auch die Temperaturen zu einer Beschäftigung im Freien einladen. Bei Sonnenschein könne das Thermometer auch in Basel die 20-Grad-Marke nochmals knacken. Wer es kann, sollte das Wetter also nochmals so richtig geniessen. Denn bereits für Montag ist der nächste Regen angesagt.

Viel Sonne am Wochenende und erneuter Regen zum Wochenstart. (Bild: Screenshot SRF Meteo)
Oktober wird wärmer

Oktober-Rekord geknackt

«Ein Tief mit Zentrum über der Iberischen Halbinsel führt in einer südlichen Höhenströmung für die Jahreszeit extrem milde Luftmassen in den Alpenraum, wie man sie sonst in Sommermonaten erwarten würde. Zudem stellt sich über den Alpen eine Föhnlage ein», kündete Meteonews bereits am Dienstag an.

Und tatsächlich: Heute sorgte der Föhn in gewissen Tälern nochmals für Sommertemperaturen. In Meiringen stieg das Thermometer gar auf 25,5 Grad, wie Meteonews und SRFMeto twittern. Der bisherige Rekord für die Gemeinde wurde um 0,3 Grad übertroffen.

Doch auch andere Orte bekamen Ende Oktober nochmals den Spätsommer zu spüren. In Vaduz stieg das Quecksilber gar auf 26,9 Grad.

In Basel hingegen wurde die 20-Grad-Marke nicht übertroffen. Am wärmsten war es mit 17,6 Grad um 14 Uhr. Danach versteckte sich die Sonne zunehmend hinter den Wolken und das Thermometer zeigte wieder leicht tiefere Temperaturen an.

In Basel blieben die Temperaturen unter 20 Grad. (Grafik: Screenshot Meteo Schweiz)
Das Telebasel Herbstbild 2019

Mehr als 3’700 Votes sind eingegangen. Mit Abstand gewinnt Cyril Wegmüller den Herbstbild-Wettbewerb und damit einen Pro Innerstadt-Bon von 150 Franken.

Das Gewinnerbild von Cyril Wegmüller. (Bild: zVg)

Mehr zum Schnappschuss hier.

Vergangener Monat war wärmster September – gleichauf mit 2015

Der vergangene Monat ist nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA global der wärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 gewesen – gemeinsam mit dem September 2015. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen lag bei 15,95 Grad Celsius.

Die Temperatur habe um 0,95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15 Grad gelegen, teilte die NOAA am Mittwoch mit. In der nördlichen Hemisphäre sei es mit 1,24 Grad Celsius über dem Durchschnitt sogar der wärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen.

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) unter anderem in Alaska, dem Westen Kanadas, dem Süden der USA und im nördlichen Pazifik.

Die weltweit zehn wärmsten September gab es laut NOAA seit 2005. Die vergangenen fünf seien die fünf wärmsten seit Messbeginn 1880 gewesen.

Über 25 Grad warm in Basel

Eine Mischung aus viel Sonnenschein, subtropischen Luftmassen und etwas Südwestwind hat am Sonntag in der Nordwestwschweiz und in Chur einen Sommertag gebracht. Das Thermometer stieg über die Sommertagsmarke von 25 Grad.

Wie MeteoNews mitteilte, wurde an drei Orten in der Nordwestschweiz sowie in Chur ein Sommertag mit Temperaturen von mehr als 25 Grad verzeichnet. An der Spitze teilen sich Delsberg JU und Chur mit 26,2 Grad den Tagessieg. Dies bedeutet für Delsberg ein neuer Rekord, es wurde so spät im Jahr noch nie so warm seit Beginn der Messreihe 1959.

Auch in Basel zeigte das Thermometer über 25 Grad an:

Auch sonst lagen die Höchstwerte im Norden bei warmen 22 bis 24 Grad. Im Süden gab es Maxima um 19 Grad. Ermöglicht wurde das sonnige und warme Oktoberwetter durch eine südwestlichen Höhenströmung. Auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone über den Britischen Inseln und höherem Luftdruck über dem Mittelmeer mit dem dazugehörendem Hoch über Südosteuropa werden aktuell subtropische Luftmassen in den Alpenraum gebracht.

In den Alpentälern herrscht dazu noch eine Föhntendenz. Auch zum Start in die neue Woche ändert sich an dieser Grosswetterlage nur wenig. Im Mittelland können sich zwar am Montagmorgen teils noch Nebelfelder halten. Ansonsten darf man sich über einen weiteren goldenen Oktobertag mit viel Sonne und blauem Himmel freuen, nur im Süden nimmt die Bewölkung langsam zu.

Die Temperaturen steigen auf 20 bis 24 Grad, mit Föhn sind bis zu 25 Grad möglich. Am Dienstag beendet eine Kaltfront die schöne und warme Wetterphase. (sda)

Wunderschöne Herbst-Landschaften

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Raus aus dem Haus: Sommertag in der Region angesagt

Viel Sonnenschein in der Region

Nach dem Regen kommt ja bekanntlich die Sonne. Ab Freitag zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Bis am Montag wird gemäss «MeteoNews» viel Sonnenschein erwartet. Vor allem in der Region Basel wird es noch einmal so richtig schön. Am Freitag sollte sogar die 20-Grad-Marke geknackt werden. Das Quecksilber könnte fast bis auf 25 Grad steigen.

Bis dahin muss man sich aber noch etwas gedulden. Am Donnerstag gibt es einen Mix aus Sonnenschein, Wolken und Regenschauern.

 

Sonne und Spätsommer am Wochenende

Das Wochenende steht vor der Tür und die Vorfreude auf dieses dürfte mit einem Blick auf die Wetterprognosen noch grösser werden. Denn am Samstag und Sonntag kehrt der Spätsommer nochmals in die Region zurück. Bereits am Samstag scheint die Sonne. Auch wenn es stellenweise noch leicht bewölkt ist, wird es doch milde 21 Grad warm. Trocken bleibt es ebenfalls.

Am Sonntag zeigt sich der Spätsommer dann bei Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 25 Grad von seiner schönsten Seite.

(Screenshot: MeteoSchweiz)

Am Abend ziehen Wolken auf und verdichten sich in der Nacht auf Montag. Zum Start der neuen Woche gibt es einzelne Regentropfen und das Thermometer fällt unter die 20-Grad-Marke. Am Dienstag gibt es zwar nochmals ein paar Grad mehr, es geht aber regnerisch weiter.

(Screenshot: MeteoSchweiz)

Hitzetag in der zweiten Septemberhälfte

In Sitten hat es am Montag noch einmal einen Hitzetag gegeben: Die Temperatur stieg am Nachmittag auf 30,2 Grad, wie SRF Meteo mitteilte. Mehr als 30 Grad in der zweiten Septemberhälfte gab es in der Walliser Kantonshauptstadt bisher erst viermal. Der Rekord wurde am 17. September 1975 erzielt: Damals war es mit 33,2 Grad noch deutlich heisser als am Montag.

In der Nordwestschweiz lagen die offiziellen Temperaturen zum Wochenstart bei knapp 29 Grad. An privaten Stationen, ohne Zertifizierung, wurde lokal der Wert von 30 Grad ebenfalls erreicht. Im Mittelland lagen die Temperaturen bei 28 Grad.

Schon am Dienstag gehen die Temperaturen laut SRF Meteo im östlichen Mittelland markant auf Werte um 22 Grad zurück. Im Westen und Süden sind immer noch 28 Grad möglich. Nach einer kühleren Phase von Mittwoch bis Freitag darf am kommenden Wochenende wieder mit Sommertagen gerechnet werden, nach 30 Grad sieht es aber nicht mehr aus.

30 Grad oder mehr in der zweiten Septemberhälfte wurden bis jetzt vor allem in den Föhngebieten verzeichnet. Am 17. September 1975 reichte der Föhn bis in den Kanton Schaffhausen, und so gab es damals auch in Hallau mit 30,1 Grad einen Hitzetag. Im Mittelland wurden im September 1987 stellenweise 30 Grad nach der Monatshälfte registriert, so 30,7 Grad im Norden der Stadt Zürich oder 30,1 Grad in Aarau.

Mehr als 30 Grad gab es in der zweiten Septemberhälfte auch schon im Tessin, so fast 32 Grad am 25. September 1983 in der Magadinoebene. Im Tessin gibt es aber noch einen anderen Hitzerekord im Herbst: Am 24. Oktober 2018 wurden in Locarno 30,5 Grad gemessen.

Hallo, lieber Spätsommer!

Nachdem vergangene Woche in den Bergen schon der erste Schnee fiel, zeigt sich der Spätsommer jetzt noch einmal von seiner schönsten Seite. Am Freitag wird gemäss «MeteoNews» an vielen Orten in der Schweiz die 25-Grad-Marke geknackt.

Auch das Wochenende sieht viel versprechend aus. Am Sonntag wird sogar mit Temperaturen von 26 bis 28 Grad gerechnet. In den Bergen liegt die Nullgradgrenze zwischen 4200 und 4600 Metern.

Leser Video aus St. Moritz

Leser Video aus St. Moritz zeigt den Schneefall von heute Vormittag.

Anhaltender Schneefall in den Bergen

Weisses Erwachen heute in den Bergen. Wer keine Handschuhe und Mütze dabei hat, der muss frieren. Denn die Schneefallgrenze ist bei rund 1500 Metern.

Aber auch im Flachland ist es heute eher trübe und kalt – ein perfekter Tag, um zu Hause zu chillen.

Starker Regen im Tessin

Im Tessin fiel seit dem späten Donnerstagnachmittag kräftiger und gewittrig verstärkter Regen, in Mosogno wurden bis am Freitagmorgen 106 Liter pro Quadratmeter registriert. Auch an anderen Stationen zwischen Tessin, Goms, Gotthard und Graubünden kamen grosse Regenmengen zustande, wie Meteonews weiter schreibt.

So sind mehrere Strassen wegen Erdrutschen gesperrt. Zu einem Erdrutsch kam es zwischen Grandvillard und Estavannens FR, diese Strasse bleibt bis am Abend um 18 Uhr geschlossen. Auch die Strasse Chamoson – Hameau de Châtelard im Wallis ist in beiden Fahrtrichtungen wegen eines Erdrutsches gesperrt.

Bis zu 50 cm Neuschnee

Noch hat der Herbst offiziell nicht begonnen, dennoch ist bei hochgelegen Passstrassen für Fahrzeugen die Winterausrüstung bereits aktuell. In den Bergen sank die Schneefallgrenze am Freitag erstmals verbreitet auf 2000 Meter, in der Gotthardregion sogar tiefer.

So gab es am Morgen in Andermatt zwischen 1400 und 1500 Metern über Meer ein winterliches Erwachen, wie der Wetterdienst Meteonews in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Hier sei die Schneefallgrenze wegen intensiven Niederschlages niedriger gewesen, hiess es.

Oberhalb von 2000 Metern liegen nun 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee, in den Hochalpen gab es zum Teil bis zu zu einem halben Meter Schnee. Deswegen waren am Morgen einige Pässe und andere Verkehrswege gesperrt, wie zum Beispiel der Nufenen- , der Susten-, Furka- und Grimselpass sowie der San Bernardino.

 

Schneefallgrenze unter 2000 Meter

«Vorsicht beim Befahren der höchsten Alpenpässe mit Sommerpneus», twittert meteonews. Der Grund: Die Schneefallrenze soll heute Abend unter 2000 Meter sinken.

Hitzetag endet mit Regen und Gewitter

Gewitter zum Herbstanfang

Vom Berner Oberland über die Zentralschweiz bis nach Graubünden verabschiedet sich der Sommer am Samstag mit teils heftigen Gewittern. Grund für diese Gewitter sind mitunter auch die hohen Temperaturen: Unter anderem im Basel war es über 30 Grad heiss.

Für die Region sind morgen Nachmittag die ersten Gewitter angesagt. Auch die Temperaturen sinken passend zum meteorologischen Herbstanfang am Sonntag. Die Höchsttemperaturen werden bei 20 Grad liegen.

Vom #Berneroberland über die #Zentralschweiz bis nach #Graubünden. Teils kräftige #Gewitter unterwegs im #Alpenraum. ⛈⛈⛈ ^ng pic.twitter.com/27sBRgpkPF

— SRF Meteo (@srfmeteo) August 31, 2019