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Polizei warnt vor Dämmerungs-Einbrüchen

Die Baselbieter Polizei warnt für die Zeitumstellungs-Phase vor Einbrechern. Diese nutzten die frühe Dämmerung für ihr Vorhaben aus.

In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren um eine Stunde zurück gestellt. Die Konsequenz: es wird früher dunkel. Die frühzeitige Dunkelheit nutzten Einbrecher für Einbrüche aus, heisst es in einer Mitteilung der Baselbieter Polizei.

In der Zeit zwischen 17 Uhr und 22 Uhr herrsche bei den Kriminellen daher Hochbetrieb. Die Polizei gibt Tipps, damit die eigenen vier Wände vor Einbrechern nicht ins Visier genommen werden.

Grundsätzlich rät die Polizei bei früher Dunkelheit vermehrt die Augen offen zu halten. Bei Verdächtigem soll die Polizei informiert werden. Einbrecher würden sich vor allem durch durch Sitzplatztüren, Fenster und Hochparterre-Balkons Zugang zu Wohnungen und Häusern verschaffen. Auch beliebt: Kellertüren und -fenster. In Mehrfamilienhäusern sollten die Haupteingangstüren auch tagsüber verschlossen sein.

Für Unsicherheit sorgen

Einbrecher seien nicht auf Konfrontation aus und wollen grundsätzlich nicht gesehen werden. Deshalb können gewisse Massnahme ergriffen werden, um das Eigenheim aus dem Visier der Täter zu nehmen:

  • Licht im Haus oder der Wohnung signalisiert Anwesenheit.
  • Aussenlicht (mit Bewegungsmelder) kann den Einbrecher abschrecken.
  • Eine gut sichtbare Aussensirene erhöht die präventive Abschreckung.
  • Erhöhen Sie die mechanische Widerstandskraft von Türen und Fenster.
  • Eine Einbruchmeldeanlage erschwert das unbemerkte Eindringen des Täters.

Nebst diesen fünf Tipps sind gute Kontakte zu den Nachbarn wichtig. Somit können diese bei längerer Abwesenheit auf ihr Haus aufpassen und etwa den Briefkasten leeren. Überfüllte Briefkästen geben einen einfachen Hinweis auf die Abwesenheit der Bewohner und sind somit besonders interessante Objekte für Einbrecher.

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