(Bild: Telebasel)
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So wird dein Auslandsjahr zum Erfolg

Jeder träumt davon: für einen Sprachaufenthalt nach Amerika. Aber jeder weiss auch: wenn die Gastfamilie nicht stimmt, kann es schlimmer werden als geträumt.

Viele junge Menschen befinden sich immer wieder in der Situation zwischen Weltenbummler und Stubenhocker. Man möchte weg, in ein anderes Land, aber nicht für immer. Man möchte eine neue Sprache lernen oder sie perfektionieren, aber nicht in einem langweiligen Kurs seine Zeit abhocken. Man ist voller Tatendrang. Sein Leben in der Schweiz möchte man aber nicht aufgeben.

Immer mehr junge Menschen wagen sich an das Abenteuer Auslandsjahr. Damit dieses Auslandsjahr auch ein voller Erfolg wird, haben wir hier fünf Tipps aufgelistet.

Tipp 1: Sei dir im Klaren, welche Form von Auslandsaufenthalt du machen möchtest.

Falls du einfach nur für eine bestimmte Prüfung auf ein Sprachlevel kommen willst, oder sogar vor Ort eine Prüfung der entsprechenden Sprache absolvieren möchtest, dann solltest du dich bei einer Sprachschule anmelden. Diese kostet zwar meistens einiges, aber organisiert dafür auch alles.

Falls du jedoch lediglich für die Erfahrungen gehen möchtest oder ein neues Abenteuer erleben möchtest, wäre Au Pair das Richtige für dich. Pros dabei: Du musst kein Geld für eine Agentur ausgeben und verdienst sogar selber ein bisschen Taschengeld. Achtung: Sei dir aber bewusst, dass deine Aufgaben und Prioritäten als Au Pair die Kinder deiner Gastfamilie sind.

Tipp 2: Finanzen

Viele Agenturen kosten viel Geld. Bespreche mit deinen Eltern, wie viel sie bereit sind zu zahlen. Denke daran, dass, wenn du einen Kurs/Schule im Ausland besuchst, damit nicht alle Kosten gedeckt sind. Du wirst viele neue tolle Menschen kennenlernen, mit denen du mal was unternehmen möchtest und du willst bestimmt auch nicht immer am gleichen Ort sein, sondern innerhalb des fremden Landes ein bisschen herumreisen können. Sei dir also bewusst, dass du ein wenig Taschengeld benötigen wirst. Wie viel kannst du und/oder können deine Eltern, sich leisten.

Tipp 3: Kenne deine Stärken und Schwächen, sowie Interessen

Um die Entscheidung zwischen Agentur und nicht Agentur (Au Pair) zu erleichtern, hilft es dir ein Brainstorming über dich selbst zu machen. Worin bist du gut, worin eher nicht. Was hast du gerne? Was gefällt dir eher nicht. Anhand deiner Charakterzüge kannst du schnell feststellen, ob du zum Beispiel total gut in das Au Pair-Leben passen würdest, oder ob das überhaupt nichts für dich wäre. Manchmal ist es besser, mehr zu zahlen, als sich in etwas hineinzustürzen, für das man überhaupt nicht gemacht ist und danach todunglücklich wird.

Tipp 4: Setzte nicht zu hohe Erwartungen, aber sei offen für Neues

Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch erlebt Situationen individuell. Um deinen Aufenthalt richtig geniessen zu können, ist es gut, sich ein gewisses Bild vom Aufenthalt auszumalen. Man sollte aber trotzdem bereit sein, spontan umdenken zu können, denn es wird bestimmt nicht immer so kommen, wie man sich das vorgestellt hat. Daher setzte dir bescheidene Ziele und wende vielleicht auch mal neue Methoden ein, um diese zu erreichen. Das Auslandsjahr ist eine Möglichkeit, sich als Mensch neu zu erfinden.

Tipp 5: Recherchiere über dein Auslandsjahr/deine Auslandsstadt

Damit du nicht völlig fremd sein wirst, lohnt es sich, sich über dein Reiseziel zu informieren. Somit kannst du dir schon mal ein Bild der Stadt/des Landes machen und anhand deiner Recherchen eine Bucket-List entwerfen. Anhand dieser kannst du deine Aufenthaltsvorstellungen präzisieren.

Disclaimer zum Au Pair: Wer in die Vereinigten Staaten möchte, muss sich auch als Au Pair bei einer Agentur anmelden. Die USA hat leider sehr strenge Vorschriften, solche wie: Führerschein, das 21. Lebensjahr erreicht haben und Erfahrungen mit Kindern als grundsätzliche Voraussetzung. Zudem kann man sich nicht spontan dazu entscheiden länger zu bleiben, wegen des Visums.

Allgemein: Wer sich als Au Pair anmelden möchte, dies aber ohne Agentur machen möchte, muss klare Ziele und Forderungen an seine zukünftige Gastfamilie setzten, um Missverständnisse zu umgehen. Schliesslich wird da keine Agentur sein, die dir aus einer Klemme helfen kann. Sei dir daher 100% sicher, dass es die richtige Gastfamilie für dich sein wird. Natürlich musst sowohl du als auch deine neue Gastfamilie ab und zu Kompromisse eingehen können. Grundsätzlich gilt: Communication ist the key!

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