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Valentin Stocker über seine Position bei Rotblau. (Video: Telebasel)

Basel

«Ich versuche meinen eigenen Stil als Kapitän zu entwickeln»

Seit dem Sommer trägt Valentin Stocker die Kapitänsbinde bei Rotblau. Wir sprechen mit dem FCB-Spieler über seine Aufgabe.

Damit hat Valentin Stocker nicht gerechnet, als er vor rund eineinhalb Jahren zum FC Basel zurückkehrte. Gemeint ist, dass er das Team ab diesem Sommer als Kapitän anführen würde. «Es war auch nie ein Ziel, auf das ich hinarbeitete», so Stocker.

Kein Chef in dem Sinne

Dass sich die Situation nun so ergeben habe, sei aber das Pünktchen auf dem «i» der Karriere bei Rotblau. Die Resonanz im Team ist positiv. Von Trainer und Mitspielern gibt es Lob für den Neo-Capitano. Das freut Valentin Stocker.

Dennoch zeigt er Demut: «Ich fühle mich nicht als Chef von irgendwem, sondern mehr als jemand, der vorne weg geht und die anderen mitzieht. Mir ist wichtig, dass alle Spieler im Team eine Meinung vertreten dürfen», so Valentin Stocker.

Auch FCB-Legende Erni Maissen war zu seiner Zeit Kapitän des FC Basel. Er hat eine klare Meinung zum Amt: «Ein Kapitän muss immer voran gehen. Mit dem Einsatz. Er muss im Training ein Vorbild sein. Es nutzt nichts, wenn du einen Kapitän hast, der gut reden kann, aber selber nicht macht, was er predigt. Das habe ich probiert, so zu machen», sagt Maissen. Wenn man mit Einsatz vorausginge, dann hörten die Mitspieler auch auf einen.

Valentin Stocker will eigenen Stil entwickeln

Genauso hat jeder Spieler theoretisch auch seine Vorbilder. Valentin Stocker spielte unter Ikonen von Rotblau wie Marco Streller, Franco Costanzo oder Ivan Ergić. «Es ist eine Mischung aus allem. Ich versuche, meinen eigenen Stil zu entwickeln und die guten Sachen von diesen Spielern abzuschauen», meint Stocker.

Der «Eine», von dem man sagen könnte, so würde er gerne sein, sei nicht dabei. Auch bei Erni Maissen gab es dieses eine Vorbild nicht: «Jeder ist so wie er ist. Es geht gar nicht, jemand anderes sein zu wollen. Es gibt in dem Sinn keinen idealen Kapitän».

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