In der Nähe von Wäldern und Feldern ist äusserste Achtsamkeit geboten. Es wird empfohlen, die Geschwindigkeit zu drosseln. (Archivbild: Keystone)

Schweiz

Ab Sonntag ist mit mehr Wildunfällen zu rechnen

Die Zeitumstellung am kommenden Sonntag verschiebt die Rushhour in die Dämmerung. Das müssen Sie betreffend Wild auf der Strasse beachten.

Mit der Zeitumstellung am Sonntag, den 27. Oktober 2019 ändern sich auch die Stosszeiten des Berufsverkehrs. Rehe, Wildschweine & Co. sind auf das erhöhte Verkehrsaufkommen um die für sie ungewöhnliche Uhrzeit nicht vorbereitet. So kommt es jedes Jahr um diese Zeit zu einem drastischen Anstieg der Unfälle mit Wildtieren.

«Stark Abbremsen und Fernlicht aus»

Insbesondere am Abend ist erhöhte Vorsicht geboten, wenn die Rushhour wieder auf die Dämmerung fällt. Zu dieser Tageszeit sind besonders viele Wildtiere unterwegs. «Seien Sie deshalb in der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam und drosseln Sie die Geschwindigkeit», rät Susy Utzinger von der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz. «Tauchen Tiere am Strassenrand auf: stark abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Und denken Sie daran: Wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen meist noch weitere.»

1 Kommentar

  1. Beim Verkehrsschild Wildwechsel sollte generell nur 60km/h gefahren werden. Dies sollte im Strassenverkehrsgesetz neu geregelt werden. Das Verkehrsschild Wildwechsel bleibt bei den meisten Autofahrern unbeachtet, sie fahren ihre 80km/h und überholen sogar noch in gefährlichen Manövern. Auch die Kantone sind aufgefordert z.B.durch Plakate auf den Wildwechsel aufmerksam zu machen.Report

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