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Basel

Die Wahlen in Basel-Stadt im Live-Ticker

Rot-Grün räumt in Basel ab: Eva Herzog (SP) ist neue Ständerätin, Tanja Soland (SP) Regierungsrätin. Zudem holt die GLP den Sitz der SVP im Nationalrat.
Vielen Dank fürs Mitfiebern!

Der Wahltag neigt sich dem Ende zu, die Rechnungen sind gemacht, die Sitze verteilt. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Ticker und wünschen Ihnen noch einen schönen Abend.

Auf Wiedersehen!

Fazit: Klimawahl trägt in Basel die Farben Rot und Grün

Eine grüne Welle schwappt an diesem Wahlsonntag über die Schweiz. In Basel ist es eine rot-grüne Welle. Die SP behält den freiwerdenden Sitz von Eva Herzog in der Regierung in den eigenen Reihen und besetzt ihn neu mit Tanja Soland. Den Bericht dazu lesen Sie hier. Herzog wiederum schafft mit einem Glanzresultat den Sprung in den Ständerat, wo sie die abgetretene Anita Fetz (SP) beerbt. Sowohl bei der Wahl des Regierungsrats als auch des Ständerats war die bürgerliche Konkurrenz chancenlos. Auch die beiden Sitze im Nationalrat können die Sozialdemokraten behaupten. Der Bisherige Beat Jans wurde wiedergewählt, der zweite Sitz geht an Eva Herzog. Da diese aber auch in den Ständerat gewählt wurde, wird wohl Mustafa Atici nachrücken.

Die Grünen trumpften analog zum nationalen Ergebnis auch in Basel-Stadt auf. Das Grüne Bündnis legte kantonal um 3,4 Punkte zu und kommt auf einen Wähleranteil von 13,2 Prozent. Für Bundesbern heisst das, dass Sibel Arslan ihren Sitz halten kann und auch in der kommenden Legislatur im Nationalrat politisiert. Die Erfolgswelle zieht sich bis zu den Jungparteien hindurch: Juso und Junges Grünes Bündnis kommen zusammen auf 7,2 Prozent der Wählerstimmen. Freuen tut dies insbesondere die Jungen Grünen: Sie lösen die Juso als stärkste Jungpartei in Basel-Stadt ab.

Die grosse Verliererin der Wahlen 2019 ist in Basel die SVP. Sie büsst gegenüber 2015 ganze 5,1 Prozentpunkte ein und muss ein schweres Opfer bringen: Den Nationalratssitz von Sebastian Frehner. Dieser geht in die Hände der Grünliberalen, ebenfalls eine grosse Siegerin an diesem Wahlsonntag. Katja Christ (GLP), die sich auch für den Regierungsrat beworben hatte, wird in die grosse Kammer einziehen. Frehner wiederum zieht die Konsequenzen aus seiner Niederlage und verkündete noch am Wahltag, dass er sich aus der aktiven Politik zurückziehen werde (mehr dazu hier). Als einzige bürgerliche Partei zulegen konnte die LDP mit 3,5 Prozentpunkten. CVP und FDP müssen mit 2,1 und 3,0 Prozentpunkten minus ebenfalls Federn lassen.

Mustafa Atici: «Basel will eine weltoffene Schweiz»

Nach dem verpassten Sprung in den Nationalrat 2015 hat es vier Jahre später nun geklappt: Mustafa Atici (SP) tritt die Nachfolge von Parteikollegin Silvia Schenker in der grossen Kammer an. Das sagt er zu seinem Wahlerfolg:

(Video: Telebasel)

Katja Christ: «Weit übers eigene Wählerpotenzial hinaus gegangen»

(Video: Telebasel)

Nationalrat: GLP schnappt sich den Sitz der SVP

Überraschung am Rheinknie: Die baselstädtische GLP nimmt der SVP ihren Nationalratssitz ab. Daneben behält die SP ihre beiden Sitze und die LDP sowie das Grüne Bündnis je einen. Die Basler Rechte kommt unter die grünen Räder.

In den Nationalrat gewählt sind:

Beat Jans (SP, bisher), 21’869 Stimmen
Eva Herzog (SP), 18’210 Stimmen
Sibel Arslan (GB, bisher), 13’582 Stimmen
Christoph Eymann (LDP, bisher), 13’220 Stimmen
Katja Christ (GLP), 3’816 Stimmen

(Screenshot: bs.ch)

Eigentlich hätte Eva Herzog den zweiten SP-Sitz geholt. Da sie aber für den Kanton Basel-Stadt in den Ständerat zieht, wird sie wohl auf die grosse Kammer verzichten. Erster Nachrückender ist Mustafa Atici.

(Screenshot: bs.ch)

Daraus ergibt sich folgende Sitzverteilung: SP 2 (2015: 2), BastA! 1 (1), LDP 1 (1), GLP 1 (0).

 

Neu-Regierungsrätin Soland meldet sich auf Twitter zu Wort

Der frischgebackenen SP-Regierungsrätin Tanja Soland fehlen nach ihrem überdeutlichen Wahlsieg etwas die Worte.

Der LDP ist das Lachen nicht vergangen

Herzog mit Glanzresultat in den Ständerat

Der baselstädtische Ständeratssitz bleibt weiter in SP-Hand: Finanzdirektorin Eva Herzog wurde erwartungsgemäss als Anita Fetz’ Nachfolgerin gewählt. Die beiden bürgerlichen Herausforderinnen hatten schon im ersten Wahlgang keine Chance.

Die 1961 geborene Herzog kommt auf 37’230 Stimmen, respektive 66,0 Prozent Anteil. Damit hat sie das Absolute Mehr von 28’205 Stimmen klar übertroffen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,6 Prozent, also 0,9 Punkte höher als vor vier Jahren.

Die LDP-Kantonalpräsidentin und Grossrätin Patricia von Falkenstein (Jahrgang 1961) kommt mit 12’037 Stimmen auf 21,3 Prozent. Die SVP-Grossrätin und ehemalige Profi-Degenfechterin Gianna Hablützel-Bürki (1969) erreicht mit 4557 Stimmen 8,1 Prozent. (sda)

Gratulation aus der Verlierer-Ecke

243 Stimmen über dem Absoluten Mehr

In der Ersatzwahl in die baselstädtische Regierung verteidigt die SP den Sitz der abtretenden Finanzdirektorin Eva Herzog: Grossrätin Tanja Soland erreichte bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr und distanzierte ihre Gegenkandidatinnen aus FDP und GLP deutlich.

Die 43-jährige Grossrätin und Advokatin Tanja Soland war die einzige Kandidatin aus dem rotgrünen Lager. Sie erhielt 26’935 Stimmen. Damit übertrifft sie das absolute Mehr um 243 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 50,7 Prozent.

(Screenshot: Staatskanzlei)

Abgeschlagen an zweiter Stelle mit 14’290 Stimmen liegt die 47-Jährige Ökonomin Nadine Gautschi (FDP), hinter deren Kandidatur auch SVP, CVP und LDP standen. Dahinter folgt die 47-jährige Advokatin und Grossrätin Katja Christ (GLP) mit 7989 Stimmen. Im übrigen hat Rechtsaussen-Politquerulant Eric Weber 2600 Stimmen erhalten.

Somit bleibt es in der Basler Regierung auch ab Februar 2020 bei drei SP-Sitzen sowie je einem von LDP, FDP, CVP und den Grünen. Der Kanton Basel-Stadt hat seit 2005 eine rotgrüne Regierungsmehrheit.

(Screenshot: Staatskanzlei) 

Urnenwähler entschieden

Nach Auszählung der brieflichen Wahlstimmen war die SP-Kandidatin noch 68 Stimmen unter dem absoluten Mehr gelegen. Die persönlich an den Wahlurnen abgegebenen Stimmen sicherten ihr dann aber am Ende die Wahl.

Soland, die dem linken Flügel ihrer Partei zugeordnet wird, galt schon seit Jahren als potentielle Regierungsrätin. Sie löst in der Exekutive die Parteikollegin und bis weit ins bürgerliche Lager hinein geschätzte Finanzdirektorin Herzog ab, unter welcher der Stadtkanton fast durchgehend schwarze Zahlen schrieb. Die künftige Departementsverteilung steht noch nicht fest.

Herzog wechselt nach 14 Jahren von der kantonalen Exekutive in den Ständerat. Sie hat im Hinblick darauf per Ende Januar 2020 ihren Rücktritt aus dem Regierungsrat erklärt.

 

 

Stabübergabe: Neue und alte Basler Ständerätin vereint

Eva Herzog und Anita Fetz. (Bild: Telebasel) 

Die SP feiert vor dem KLARA

(Bild: Telebasel) 

Das Warten auf die Resultate

Juso-Präsident Nicolas Eichenberger und der Präsidentin der Jungen Grünen Jo Vergeat

Was sagen sie zu den eigenen Resultaten und jenen ihrer Mutterparteien?

Nicolas Eichenberger im Interview. (Video: Telebasel) 

Jo Vergeat im Interview. (Video: Telebasel)

 

Präsentation der Schlussresultate verschiebt sich

Wegen des Grossandrangs von heute Morgen beim Rathaus wird die Präsentation der Schlussresultate Regierungsrat und Ständerat auf 17:00 Uhr verschoben. Wir bitten um Verständnis. Schlussresultate Nationalrat gibt es wie geplant um 19:30 Uhr.

Grossandrang vor dem Rathaus am Sonntagmorgen. (Video: Telebasel) 

 

«Unsere Botschaft ist angekommen»

Nach der Bekanntgabe der ersten Zwischenresultate am Mittag sieht es für Tanja Soland (SP) gut aus. Die SP-Kandidatin vereinigte bei den brieflich Wählenden im Kanton Basel-Stadt 24’896 Stimmen und übernimmt somit den Sitz von Eva Herzog (SP) im Regierungsrat. Die Politikerin zeigte sich im Interview mit Telebasel sichtlich glücklich: «Ich bin überwältigt.»

(Video: Telebasel) 

Die Journalisten-Runde mit Dieter Kohler, Patrick Marcolli und Marcel Rohr

Dieter Kohler, Patrick Marcolli und Marcel Rohr diskutieren mit Moderator Adrian Plachesi über die bisherigen Resultate.

(Video: Telebasel) 

Um 15:30 Uhr soll das erste Bouquet übergeben werden

«Ich bin stolz»

Im Kampf um den Sitz im Regierungsrat musste sich Katja Christ (GLP) mit 7425 auf dem dritten Platz geschlagen geben. Trotzdem ist sie stolz auf ihre Leistung, wie sie im Interview mit Telebasel erzählt.

Katja Christ im Interview. (Video: Telebasel)

Patricia von Falkenstein im Interview

Sie musste sich gegen Eva Herzog geschlagen geben. Im Interview mit Adrian Plachesi spricht Patricia von Falkenstein (LDP über ihre Niederlage.

(Video: Telebasel) 

Sebastian Frehner macht Schluss

Seinen Sitz im Nationalrat hat Sebastian Frehner (SVP) verloren. Jetzt will er sich aus der aktiven Politik zurückziehen. Seine Partei wolle er aber noch weiterhin im Hintergrund unterstützen.

Den Grund für den Verlust seines Sitzes ist für Frehner klar: «Es ist einfach dieser Trend, mehr Grün, mehr Links und anscheinend bei uns in der Stadt besonders stark.» Der zweite Grund: ein Desaster der bürgerlichen Parteien. Auch seine Zukunft sieht Frehner klar: «Ich habe keine Ambitionen mehr, irgendetwas zu werden.»

Sebastian Frehner zum Verlust seines Sitzes. (Video: Telebasel) 

«Es war ein emotionaler Moment»

Eva Herzog (SP) hat den Sprung ins Stöckli geschafft. Sie hat derzeit 34’623 Stimmen, respektive 65,4 Prozent Anteil. Damit hat sie bei den Briefstimmen das Absolute Mehr von 26’455 Stimmen klar übertroffen; sie liegt 8168 Stimmen darüber. Im Interview mit Adrian Plachesi zeigt sich Herzog emotional. «Mir sind vor Freude die Tränen gekommen».

Eva Herzog im Interview mit Adrian Plachesi. (Video: Telebasel)

Die Grünliberalen dürfen sich freuen

Nach den ersten Zwischenresultaten ist klar: Ganze fünf Prozent haben die Grünliberalen zugelegt. Esther Keller ist überglücklich.

(Video: Telebasel) 

«Gretle-Fieber» und Krieg sind schuld

Der Präsident der SVP Basel-Stadt, Eduard Rutschmann, ist von den ersten Zwischenresultaten eher weniger begeistert. «Natürlich bin ich schockiert», so Rutschmann gegenüber Telebasel. «Ich habe mit allen Mitteln versucht, das aufzuhalten.»

(Video: Telebasel) 

Der Sitz von Sebastian Frehner wackelt

Sebastian Frehner zittert im Congress Center. Sein Sitz im Nationalrat ist in Gefahr. Nach der ersten Hochrechnung könnten die Grünliberalen in die Grosse Kammer einziehen.

(Screenshot: Staatskanzlei) 

So reagiert die LDP auf die Zwischenresultate

Patricia von Falkenstein von der LDP musste sich in Bezug auf den Ständeratssitz gegen Eva Herzog (SP) geschlagen geben. So reagiert ihre Partei auf die Verkündung der Zwischenresultate.

(Video: Telebasel) 

Tanja Soland auf dem Weg in die Regierung

In der Ersatzwahl für die baselstädtische Regierung könnte die SP den Sitz der abtretenden Finanzdirektorin Eva Herzog mit Grossrätin Tanja Soland bereits im ersten Wahlgang verteidigen. Soland verpasste bei den brieflichen Stimmen das absolute Mehr nur sehr knapp.

Die SP-Kandidatin Tanja Soland vereinigte bei den brieflich Wählenden im Kanton Basel-Stadt 24’896 Stimmen. Mit einem Stimmenanteil von 49,9 Prozent verpasste sie das absolute Mehr nur knapp – in absoluten Zahlen um 68 Stimmen.

(Grafik: Telebasel) 

Die von den bürgerlichen Parteien und der SVP gemeinsam portierte Gegenkandidatin Nadin Gautschi (FDP) lag bei den brieflich Wählenden mit 13’600 Stimmen und einem Wähleranteil weit dahinter. Das gilt auch für die GLP-Kandidatin Katja Christ mit 7’425 Stimmen und einem Wähleranteil von 14,9 Prozent.

Eric Weber mit 2’529 Stimmen 

Der Rechtsaussen-Querulant Eric Weber erreichte mit 2’529 Stimmen einen Wähleranteil von 5,1 Prozent. Soland holte ihre Stimmen vor allem in der Stadt Basel. In den beiden Landgemeinden Riehen und Bettingen lag die Herausforderin von der FDP vorne.

Das Schlussresultat wird auf 15.30 Uhr erwartet. In Basel-Stadt liegt der Anteil der brieflich Wählenden bei rund 95 Prozent. Die persönlich abgegebenen Stimmen könnten bei solch einem knappen Stand noch den Ausschlag geben, dass Soland im ersten Wahlgang durchkommen wird.

Eva Herzog auf dem Weg ins Stöckli

Der baselstädtische Ständeratssitz bleibt weiter in SP-Hand: Finanzdirektorin Eva Herzog liegt nach Auszählung der brieflichen Stimmen erwartungsgemäss weit vor den beiden bürgerlichen Herausforderinnen. Sie wird das absolute Mehr im ersten Wahlgang schaffen.

Die 1961 geborene Herzog hat derzeit 34’623 Stimmen, respektive 65,4 Prozent Anteil. Damit hat sie bei den Briefstimmen das Absolute Mehr von 26’455 Stimmen klar übertroffen; sie liegt 8168 Stimmen darüber.

 

(Grafik: Telebasel) 

LDP-Kantonalpräsidentin und Grossrätin Patricia von Falkenstein (1961) kommt mit 11’456 Stimmen auf 21,7 Prozent, SVP-Grossrätin und ehemalige Profi-Degenfechterin Gianna Hablützel-Bürki (1969) mit 4389 Stimmen auf 8,3 Prozent. Die beiden Aussenseiter Marc Meyer (1954) und Eric Weber (1963) sind dahinter weit abgeschlagen. Alle Kandidierenden ausser Meyer treten auch für den Nationalrat an.

Noch gegen 3000 Stimmzettel zu erwarten 

Brieflich geben im Stadtkanton jeweils rund 95 Prozent der Wahlberechtigten ihre Zettel ab. Deshalb können die an der Urne eingelegten Stimmen diese Differenz nicht mehr wettmachen – zu erwarten sind noch gegen 3000 Stimmzettel. Das Schlussresultat der Ständeratswahl im Stadtkanton ist auf etwa 15.30 Uhr angekündigt.

Mit Herzog siegt die klar favorisierte Nachfolgerin für die nach vier Ständerats-Amtsperioden nicht mehr antretende Anita Fetz (SP): Sie ist weit über ihre Parteigrenzen hinaus hoch angesehen, und der einzige baselstädtische Ständeratssitz ist seit Jahrzehnten fest in SP-Händen.

Die Zwischenresultate der brieflich Stimmenden

Nach Auszählung der brieflichen Stimmen zeichnet sich in Basel-Stadt ab, dass die Linke ihren dritten Sitz wohl wird halten können Knapp wird es hingegen für den SVP-Sitz, den der Mitte-Verbund holen könnte. Bisher hat die SP zwei Sitze und BastA!, SVP und LDP je einen.

Nach Auszählung der 50’243 gültigen Stimmen, die brieflich abgegeben worden waren, zeichnen sich Verschiebungen innerhalb der Blöcke und auch zwischen den Blöcken ab. Die SP als stärkste Partei im Stadtkanton erreicht neu 31,3 Prozent Wähleranteile, 0,3 Prozent weniger als vor vier Jahren. Die beiden SP-Sitze sind somit ungefährdet.

Der SP-Listenpartner Grünes Bündnis legt derweil 3,4 Punkte zu und erreicht nun 13,2 Prozent. Die rotgrünen Jungparteien holen zusammen 7,2 Prozent. So steht die rotgrüne Listenverbindung beim Zwischenergebnis bei insgesamt 51,7 Prozent Wähleranteilen; rotgrün legt damit 7,7 Punkte zu gegenüber 2015.

(Grafik: Telebasel) 

LDP löst SVP als bürgerlichen Leader ab

Im rechten Lager kommt es zum Leaderwechsel: Die bisher stärkste Kraft SVP kommt auf nur noch 11,8 Prozent der Wähleranteile nach brieflichen Stimmen, womit sie 5,3 Punkte verliert. Zusammen mit ihren Nebenlisten und der EDU reicht das für insgesamt 13,0 Prozent Wähleranteile, gegenüber 18,6 Prozent vor vier Jahren.

Dahinter gibt der Grossverbund der bürgerlichen Parteien und der Mitte leicht nach. Neue Spitze ist die Liberaldemokratische Partei LDP – in Basel-Stadt nicht fusioniert mit der FDP – mit 14,5 Prozent Wähleranteilen, was ein Plus von 3,4 Punkten bedeutet. Die FDP verliert 3,0 Punkte und hat noch 5,5 Prozent.

Die CVP verliert 2,1 Punkte und kommt noch auf 3,4 Prozent der Wähleranteile nach brieflichen Stimmen. So erreicht die Listenverbindung von LDP und FDP mit CVP, GLP, EVP, BDP samt Nebenlisten insgesamt 34,3 Prozent Wähleranteile. – 2015 war die CVP mit GLP, EVP und BDP separat aufgetreten und hatte so ihren Sitz verloren.

Namen erst am Abend

Ob Rotgrün den 2011 an die CVP verlorenen und 2015 mit Sibel Arslan von der linken BastA! knapp zurückeroberten Sitz tatsächlich halten kann, entscheiden erst die Urnenstimmen – diese sollen frühestens 19.30 Uhr ausgezählt sein. Nach den Brieflichen hat das Grüne Bündnis innerhalb der Listenverbindung beste Chancen, zum Zug zu kommen.

Die Stimmenzahlen der einzelnen Kandidierenden sind nach den brieflichen Stimmen noch nicht bekannt. Während die Wiederwahl des Bisherigen und SP Schweiz-Vizepräsidenten Beat Jans erwartet wird, ist offen, wer den Sitz von SP-Nationalrätin Silvia Schenker erbt, die wegen der Amtszeitbeschränkung der Basler SP abtritt.

In der Pole-Position auf der SP-Liste sind Finanzdirektorin Eva Herzog und die beiden Grossratsmitglieder Sarah Wyss und Mustafa Atici. Wenn Herzog, deren Wahl in den Ständerat bereits so gut wie fest steht, nach Jans am besten abschneidet, dann rückt der oder die Drittplatzierte sogleich auf den Nationalratssitz nach.

Bei den Bürgerlichen muss Nationalrat Sebastian Frehner (SVP) um seinen Sitz zittern. Die Wiederwahl von Christoph Eymann (LDP) ist hingegen angesichts der Briefstimmen-Verhältnisse ungefährdet.

Für den Fall, dass die Liberale-Mitte-Grossallianz den SVP-Sitz erobert, hoffen unter anderen gleich vier Kantonalpräsidenten, zuoberst zu stehen: Luca Urgese (FDP), Patricia von Falkenstein (LDP), Balz Herter (CVP) und Katja Christ (GLP). Diesmal ist Juniorpartnerin GLP nicht chancenlos, da FDP und CVP verlieren.

Alle Zwischenresultate im Detail finden Sie hier:

Sie Spannung im Congress Center steigt

(Bild: Telebasel) 

Noch auf Twitter entdeckt

Auch der bekannte Basler Stadtführer und Historiker Grabmacherjoggi hat seine demokratischen Pflichten erfüllt.

 

Die Politiker trudeln ein

Langsam erreichen die ersten Politiker das Congress Center, darunter auch Regierungsrats-Kandidatin Tanja Soland (SP).

(Bild: Telebasel) 

Ein bisschen Puder für Adrian Plachesi

Visagistin Claudia erklärt, wie sie die Telebasel Moderatoren und TV-Gäste hübsch für die Kamera macht. Das Wichtigste: «Die Haut darf nicht zu fest glänzen!»

(Video: Telebasel) 

Die Moderatoren sind bereit

Letzter Check bei Moderatorin Lena Wilczek und Moderator Adrian Plachesi im Congress Center Basel. In einer halben Stunde geht es los mit den ersten Resultaten.

(Video: Telebasel) 

Alles bereit für den grossen Tag

Im Congress Center Basel ist alles bereit für den Wahlsonntag.

Wahlbeteiligung

Am 18. Oktober betrug die Wahlbeteiligung im Stadtkanton 45,6 Prozent.

(Screenshot: Staatskanzlei) 

Das Programm

In Basel-Stadt wird wie folgt informiert:

  • ab 12 Uhr Zwischenresultat Ständerat und Nationalrat, Regierungsrat
  • ab 15:30 Uhr Schlussresultat Ständerat
  • ab 16:30 Uhr Schlussresultat Regierungsrat
  • (ab 19:30 Uhr Schlussresultat Nationalrat)

Um 16 Uhr und um 17 Uhr sprechen wir mit den Gewinnern und Verlierern.

Um 18 Uhr findet auf Telebasel der Sonntags-Talk zu den Wahlen mit Anita Fetz, Caspar Baader und Manfred Messmer statt.

Ab 18:30 Uhr gibts die News live aus dem Congress Center Basel, ab 19:15 Uhr nochmals den Sonntags-Talk.

Die Kandidaten für den Ständeratssitz im Überblick

Gianna Hablützel-Bürki (SVP)

  • Seit 2017 im Grossen Rat (Mitglied Disziplinarkommission und Regiokommission)
  • Vorstand SVP BS und Präsidentin SVP Frauen Basel-Stadt
  • Ehemalige Wettkampf-Fechterin/Travel Agent
  • Jahrgang 1969

Eva Herzog (SP)

  • Seit 2005 im Regierungsrat Basel-Stadt
  • Seit 2014 Vizepräsidentin Regierungsrat Basel-Stadt
  • Seit 2016 Vizepräsidentin Finanzdirektorenkonferenz
  • 2001 – 2005: Grossrätin (Mitglied: Bildungs- und Kulturkommission)
  • 1999 – 2003 Verfassungsrätin Basel-Stadt
  • Historikerin
  • Jahrgang 1961

Patricia von Falkenstein (LDP)

  • Seit 2006 im Grossen Rat (Mitglied Finanzkommission, Bau- und Raumplanungskommission, Delegation IGPK Uni-Kinderspital beider Basel (IGPK UKBB)
  • Seit 2013 Präsidentin LDP Basel-Stadt
  • 2002 bis 2005 Verfassungsrätin Basel-Stadt
  • Juristin
  • Jahrgang 1961

Der Telebasel Wahlkampf-Talk vom 1. September 2019:

Kann die SP ihren Sitz verteidigen?

In Basel-Stadt treten für die grosse Kammer Beat Jans (SP), Sebastian Frehner (SVP), Christoph Eymann (LDP) und Sibel Arslan (BastA!) wieder an. Wegen einer parteiinternen Amtszeitbeschränkung frei wird der Sitz von Silvia Schenker (SP). Während die SP Schenkers Sitz halten dürfte, zittert Arslan um die Wiederwahl.

Für die Nachfolge der ebenfalls wegen Amtszeitbeschränkung abtretenden Ständerätin Anita Fetz (SP) ist die Basler Regierungsrätin und Finanzdirektorin Eva Herzog (SP) Favoritin. Ihre Chancen stehen gut, im ersten Wahlgang zu reüssieren. Diese Wahl soll um etwa 15:30 Uhr fertig ausgezählt sein.

Der Telebasel News Beitrag vom 18. Oktober 2019.

Im Stadtkanton werden die allermeisten Stimmen brieflich abgegeben, sodass sich oft schon kurz nach Mittag die Spreu vom Weizen zu trennen beginnt. Indes könnte es beim fünften Nationalratssitz so knapp werden, dass erst mit den ausgezählten Urnenstimmen die Verteilung feststeht, wie das schon vor vier Jahren der Fall war: Das Schlussresultat wird ab 19:30 Uhr erwartet.

Ausserdem wird in Basel-Stadt eine Nachfolgerin für die abtretende Regierungsrätin Eva Herzog gewählt. Es kandidieren hier Katja Christ (GLP), Tanja Soland (SP) und Nadine Gautschi (FDP).

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen zum Live-Ticker zu den Parlamentswahlen im Kanton Basel-Stadt. Heute wählt die Stimmbevölkerung eine ihre Vertreter in Bundesbern für die nächsten vier Jahre. Hier halten wir sie über die Entwicklung der Resultate bis zu den Schlussresultate auf dem Laufenden.

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