Featured Video Play Icon
Der Telebasel News-Beitrag vom 17. Oktober 2019.

Baselland

Muttenz und Allschwil sind sauer auf Basel

Basel errichtet Dosierungs-Ampeln, die den Stau aus der Stadt fern halten sollen. Zum Leidwesen der umliegenden Gemeinden, die von diesen Plänen nichts wussten.

Auf der St. Jakobsstrasse in Muttenz könnte es schon bald lange Blechschlangen geben. Der Grund liegt geographisch weiter vorne. Die Lichtsignalanlage Zeughaus in Basel ist eine der Ampelanlagen, die der Kanton Basel-Stadt dosieren will. Heisst, dass die Grünphasen in Hauptverkehrszeiten nur noch gerade zehn Sekunden lang sind. In Muttenz hat Gemeinderätin Doris Rutishauser kein Verständnis für den Beschluss von Basel-Stadt.

Stau in der Agglomeration

«Sie verdrängen das Problem. Es wird bei uns mehr Stau geben. Es kann nicht sein, dass der Stau nun einfach bei uns landet.» Mehr dosierte Ampelanlagen plant Basel auch im Norden bei der Grenze zu Frankreich. Dort, so ist die Allschwiler Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli überzeugt, würde der Verkehr dann einfach noch mehr in ihrer Gemeinde landen.

«Ich gehe davon aus, dass die Strassen ziemlich an den Rand der Kapazitätsgrenzen kommen. Das darf nicht sein, wir wollen uns weiterentwickeln. Wir planen weitere Arbeitsplätze, vor allem in dem Gebiet, das hier betroffen ist.»

«Muttenz könnte in Pratteln stauen»

Weder Muttenz noch Allschwil seien von Basel kontaktiert worden. Dass Basel-Stadt in Sachen Verkehr einfach alleine vorprescht, stösst bei den betroffenen Gemeinden umso mehr auf Unverständnis. «Stellen Sie sich vor, Muttenz würde dasselbe machen. Wir könnten ja auch Ampeln aufstellen am Eingang zu Muttenz und dann ist das Problem in Pratteln», so Doris Rutishauser.

Lösungen für die Region

Sie kritisiert, dass Basel die Ampeln als kostengünstige Massnahme darstellt, um dem Verkehr Herr zu werden. «Das ist keine Lösung, was man hier beschlossen hat. Man muss für die ganze Agglomeration bessere Lösungen finden», so Rutishauser.

Dem pflichtet Nicole Nüssli bei: «Basel-Stadt muss sich selber überlegen, in welche Richtung man gehen will. Wir sind eine Region und wir müssen Lösungen finden für die ganze Region».

5 Kommentare

  1. @Rolf Frick: Es geht vor allem um den Feierabendverkehr, und die Blechlawine die sich durch die St. Jakobs-Strasse STADTEINWÄRTS drängt sind was wohl – erstmal keine Muttenzer, dafür aber gut 1/3 mit BS-Nummernschilder von Ihren Jobs ausserhalb der Stadt!Report

  2. Die Aussage, dass Birsfelden es vorgemacht hat und die Hauptstrasse zugemacht hat, ist nicht korrekt. Nur die Nebenstrassen wurden gesperrt für nicht “Berechtigte”. Die Hauptstrassen sind immer noch voll, wenn die Autobahn überlastet ist. Allerdings gibt es immer noch viel zu viele “Berechtigte”. Irgendwie kommt jeder an diese Berechtigung, der einmal in Birsfelden war.Report

  3. Es ist doch wieder gegen das Gewerbe, jeder der was Liefern muss kann in der Schlange hängen bleiben, was sind das für Leute bei der Regierung die sowas durchsetzen wollen, haben die soviel Zeit um sowas zu Ruinieren.
    Eine Schande für uns Basler.Report

  4. So so, irgendeine Gemenderätin aus Muttenz, findet es sei nicht die Blechlawine sei nicht das Problem von Muttenz.. Ja woher kommen denn all die Autos, die vom St. Jakob her kommen? Aus Entenhausen? Aus der Stadt sicher nichtReport

  5. Birsfelden hat es vorgemacht
    Nicht durch die Dörfer sondern Autobahn nur einheimische auf der Hauptstraße und ins Dorf
    In Stoßzeiten das ist nämlich das Problem die Schleichenwegfahrer die Grenzgänger müssen auf der Autobahn bleiben die machen innerorts die staus jeden Abend das gleiche Birsfelden hat kein Problem mehr die lassen keine Franzosen oder deutsche durchs Zentrum wan werden die in Pratteln und Muttenz das mal begreifen welch den Stau verursachen .Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*