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Basel

Die Swiss Indoors – eine denkwürdige Geschichte

In wenigen Tagen beginnen die 50. Swiss Indoors. Grund genug, einen Blick auf die vergangenen 49 Turniere in Basel zu werfen.

In Basel steigt bereits die Vorfreude auf die 50. Swiss Indoors. Das Turnier der Kategorie ATP 500 beginnt in diesem Jahr am 19. Oktober und endet mit dem Finale am 27. Oktober. Die letzten 49 Turniere sorgten für viele spannende Matches und interessante Gewinner.

Die Stars von damals

Gleich im ersten Turnier der Swiss Indoors überhaupt konnte sich ein Schweizer für das Finale qualifizieren. Im Endspiel scheiterte Ernst Schori aber am Deutschen Klaus Berger. Zwei Jahre später konnte ein Schweizer das Turnier erstmals gewinnen. Michel Burgener bezwang 1972 den Tschechen Petr Kanderal. Es sollte der letzte Schweizer Erfolg sein bis zu Jakob Hlaseks Triumph 1991.

1977 gewann das Turnier erstmals eine grosse Ikone der Tennisgeschichte. Björn Borg bezwang den Briten John Loyd nach drei Sätzen. Drei weitere Schweden konnten das Basler Turnier gewinnen, unter anderem die ehemalige Weltnummer Eins, Stefan Edberg. Edberg gewann die Swiss Indoors 1985 und 1986.

Kein Geringerer als Boris Becker war für den zweiten deutschen Erfolg an der Swiss Indoors verantwortlich. Vier Sätze benötigte Becker im Finale 1992 gegen Peter Korda. Eine der wahrscheinlich grössten Überraschungen der Swiss Indoors-Geschichte war die Finalpleite Andre Agassis gegen Tim Henman 1998.

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Multitalent Yannick Noah siegt 1982 und 1987

Der heutige Popsänger und ehemalige Tennisprofi Yannick Noah konnte sich im Finale 1982 in drei Sätzen gegen den Schweden Mats Wilander durchsetzen. Fünf Jahre später konnte er die Swiss Indoors erneut für sich entscheiden. Die ehemalige Weltnummer 3 konzentrierte sich nach seiner Tenniskarriere auf die Popmusik. Sechs seiner acht Alben landeten in den französischen Charts auf dem ersten Platz.

Der Franzose mit kamerunischen Wurzeln hat aber noch mehr Fähigkeiten. Er arbeitet als Berater für die kamerunische Fussballnationalmannschaft und für Paris St. Germain. Von 2005 bis 2010 wurde Noah durchgehend zum beliebtesten Franzosen gewählt. Sein Sohn Joakim Noah ist Basketball-Profi bei den Memphis Grizzlies.

Das Federer-Jahrzehnt

Seit 2006 konnte Roger Federer sein Heimturnier neun Mal gewinnen. Bis zum ersten Sieg dauerte es allerdings eine Weile. Nach den Finalniederlagen von 2001 und 2002 gab es vier Finalspiele ohne den Maestro. Ab 2006 war der «FedExpress» allerdings kaum mehr zu bremsen. Von den nächsten sechs Turnieren gewann der Schweizer fünf.

Insgesamt blickt der Basler auf neun Finalsiege und vier Finalniederlagen zurück. In diesem Jahr möchte Roger Federer unbedingt das «Stängeli» realisieren und sich den zehnten Titel sichern.

Daten und Fakten zu 49 Swiss Indoors

Titel nach Spielern

  1. Roger Federer (CH)    9
  2. Stefan Edberg (SWE) 3
  3. Yannick Noah (FRA), Jim Courier (USA), Tim Henmann, (GB), Juan Martin del Potro (ARG) 2

Finalteilnahmen nach Spielern

  1. Roger Federer (CH) 13
  2. Stefan Edberg (SWE) 5
  3. Yannick Noah/ David Nalbandian (ARG) 4

Titel nach Nationen

  1.  Schweiz 11
  2.  USA/ Tschechien 6
  3.  Schweden / Argentinien 5
  4.  Grossbritannien 4
  5.  Frankreich/ Deutschland 3

Finalteilnahmen nach Nationen

  1. Schweiz 18
  2. USA 11
  3. Schweden 10
  4. Argentinien/ Tschechien 9
  5. Grossbritannien 6

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