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Baselland

Jetzt hängt das Schweizerkreuz legal am Hausberg

Das lange Hin und Her hat ein Ende: Die Schweizer Fahne hängt ab sofort legal am Liestaler Hausberg. Der Stadtrat hat dazu seinen Segen gegeben.

Sechs Jahre lang hing die Schweizer Fahne ungestört am Schleifenberg hoch über Liestal. Als Mitte August die Fahne plötzlich verschwand, wurde klar, dass die Fahne illegal am Liestaler Hausberg prangte. Nach vielen Diskussionen gab nun der Stadtrat grünes Licht. Die Fahne darf bleiben – legal.

Zwei Monate Ungewissheit

Montiert worden sei die Fahne im Zusammenhang mit der 1. Augustfeier 2013. Danach sei sie nie entfernt worden. Rechtlich sei sie als temporäre Reklame zu betrachten; solche seien aber gemäss Reklamereglement «nur innerhalb des Siedlungsgebietes zulässig». Die Entfernung der Schweizer Fahne hat darauf die Bevölkerung in Rage gebracht. Ein Schrei der Entrüstung ging durch die sozialen Medien. Auch auf der Telebasel Facebook-Seite gingen die Wogen hoch.

Kurze Zeit später hing die Fahne wieder am Hausberg – jedoch ohne amtlichen Segen. Der Liestaler Stadtpräsident liess sie trotz fehlender Bewilligung hängen. Damit nicht genug. Kaum da, war sie aber schon wieder weg und durch eine Deutschland-Flagge ersetzt.

Der von Telebasel exklusiv getroffene «Fahnenmann» (seinen Namen wollte er nicht verraten), sorgte am Morgen darauf wieder für Schweizer Stimmung am Schleifenberg.

Der Telebasel News Beitrag vom 26. August 2019:

Endlich politisch abgesegnet

Seither hing das Schweizerkreuz am Liestaler Hausberg. Zwar nicht offiziell, jedoch geduldet. Denn in der Zwischenzeit ersuchte die Bürgergemeinde Liestal die Stadt um ihre Zustimmung für das Anbringen einer Schweizer Fahne an der Weissen Fluh.

Der Stadtrat kommt nun nach Abklärungen aber zum Schluss, dass die aufgehängte Fahne «in keinem Konflikt mit den gesetzlichen Bestimmungen» stehe. So sei durch das Anbringen der Fahne keine Beeinträchtigung der Walderhaltung respektive der Waldfunktion zu erwarten. Das Fahnen-Theater dürfte somit sein Ende gefunden haben.

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