Die Unfälle der Basler Verkehrs-Betriebe sorgen für Emotionen und Mitgefühl. (Bildmontage: Telebasel)

Basel

«Ein Sinnbild für die BVB»

Zwei Unfälle bei den Basler Verkehrs-Betrieben innerhalb von zwei Tagen: Das sorgt auch in den sozialen Netzwerken für Gesprächsstoff.

Zwei Unfälle der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) innert zweier Tage forderten insgesamt 26 Verletzte. Telebasel berichtete am Sonntag und am Montag. Die Vorkommnisse lösten in den sozialen Medien eine lebhafte Diskussion um die möglichen Ursachen aus.

Ist die angespannte Personalsituation bei den BVB – Überstunden, Übermüdung und Stress – verantwortlich? Das schreit nach Anschnallgurten in Bussen und Trams, findet eine Userin.

Mittlerweile sei die prekäre Situation zum «Sinnbild für die BVB» geworden, wettert ein User auf der Facebook-Seite von Telebasel. Und Userin Jessana Gre formuliert es auf so: «Bei den BVB ist im Moment der Wurm drin».

Dass die beiden kurz aufeinanderfolgenden Unfälle mit der hohen Anzahl an verletzten Personen Ängste unter den Fahrgästen geschürt haben, wird schnell deutlich. «Da kriegt man ja langsam Angst, in die BVB-Busse einzusteigen», schreibt Userin Astrid Ravizzi. «Der Verein macht mir langsam Angst», gesteht ein User namens Huäber Numme Huäber.

Eine weitere Userin hat gar negative Prognosen parat: Wenn man an die Dreier-Regel glauben würde, müsste da demnächst noch ein weiterer Unfall folgen, ist sich Anne Pauen sicher. Am besten sei, wenn man sich in Zukunft auch in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln anschnallen könnte, lautet der Lösungsvorschlag einer weiteren Userin.

Ist die Sparstrategie schuld an der Misere?

Diskutiert wird auch über die Personalsituation bei den BVB. Ob die Chauffeure übermüdet und oder überfordert seien, fragt sich User Beat Lay.

Einig ist man sich in der Telebasel-Community darüber, dass man nicht einfach dem Personal die Schuld in die Schuhe schieben kann. «Die BVB sollte mal überlegen, wie sie mit ihrem Personal spielt. Das ist grenzwertig und nicht akzeptabel», findet Carolina Eichelberger. Und mehrere User sind sich einig, dass die Sparstrategie der BVB ihren Teil dazu beiträgt, dass solche Unfälle passieren: «So ist das, wenn man spart».

Vollmond verantwortlich?

Auch einige wohl nicht ganz ernst gemeinte Ursachen lassen sich in den zahlreichen Kommentaren auf der Facebook-Seite von Telebasel finden. So soll laut Pius-Antony Portmann und André Rickenbacher tatsächlich der Vollmond schuld an der Misere gewesen sein: «Das muss wohl am Vollmond liegen».

Unter den Kommentaren auf Facebook finden sich in erster Linie aber Genesungswünsche für die verletzten Personen. Die Anteilnahme ist gross.

Niedlich auch: User Karl Stöcklin wünscht auch dem Drämmli gute Besserung:

1 Kommentar

  1. Es ist auch ein Wunder das beim Bus 42 Bahnhof SBB -Habermatten nie etwas passiert ist,
    Den das Stück Autobahn war oft zu schnell.
    In solchen Momenten gehören einfach Gurten,oder angemessenes fahren .
    Aber auch trotz den vielen Baustellen klappt’s im normal Fall.Report

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