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Basel

Ausblick auf die stressigen FCB-Wochen

Auf drei englischen Wochen folgen nach der Nati-Pause drei englische Wochen. Rotblau wird in allen drei Wettbewerben bestehen müssen.

Es geht weiterhin Schlag auf Schlag beim FC Basel. Während die Nati-Pause zum Luft holen da war, ist das Programm von Rotblau erneut eng gestrickt. Und von entscheidender Bedeutung. Die Belastung ist dementsprechend hoch. Das Risiko,  irgendwo mal wertvolle Punkte liegen zu lassen vorhanden, z.B. im Zweikampf mit den Berner Young Boys.

YB mit gleicher Belastung

«YB hat genau die gleiche Belastung wie der FCB. Auch sie haben Spieler in der Nati und genau das gleiche Programm wie Rotblau. Da hat keiner einen Vor- oder Nachteil», meint René Häfliger. Über die ganze Saison gleiche sich das aus. Auch die Berner hätten in Thun Punkte liegen gelassen.

Zum Einstieg in die englischen Wochen wartet am Samstag der FC Thun auf den FCB. Zuhause im Joggeli. Die Berner Oberländer sind momentan Tabellenletzter. Haben in dieser Saison bislang nur ein Spiel gewinnen können. Die Karten sind also klar verteilt. «Es ist aber auch kein Selbstläufer. Thun ist klar machbar zuhause», meint Häfliger mit einem Schmunzeln.

FCZ erschreckend schlecht

Noch vor wenigen Monaten habe Rotblau gegen die Berner Oberländer den Cupfinal bestritten. Nun zeigt die Leistungskurve frappant nach unten. «Sie sind schlechter platziert, als sie wirklich sind. Sie haben aber auch wichtige Spieler verloren. Sie sind nicht mehr so gut wie letztes Jahr», sagt Jakob Gubler. Der FC Basel sollte demnach gewinnen. Auch aufgrund der Erfahrung gegen Luzern und Zürich.

Der FCZ wartet dann eine Woche darauf im Letzigrund auf die Basler. Im Hinspiel in Basel wurden die Zürcher förmlich vom Platz gefegt. «Die Auswärtsspiele gegen Lausanne Ouchy und Zürich sind für mich nicht so tragisch. Zürich ist einfach keine gute Mannschaft momentan», meint Erni Maissen.

Der Meinung ist auch René Häfliger: «Zürich ist schon beängstigend schlecht. Warum, erschliesst sich mir nicht. Beim Hinspiel bin ich wirklich erschrocken wegen des FCZ». Dass die Cup-Aufgabe beim Unterklassigen Lausanne Ouchy eine Pflichtaufgabe sei, da sei man sich einig.

Getafe als Stolperstein?

Als einziger Stolperstein könnte sich der FC Getafe in der Europa League herausstellen. Gleich zweimal hintereinander muss Rotblau gegen die Spanier ran. Zuerst kommende Woche in Madrid. «Das ist eine schwierige Aufgabe. Das ist die stärkste Mannschaft in dieser Gruppe. Aber auch im Falle einer Niederlage wird sich der FCB deswegen nicht aus dem Tritt bringen lassen. Die Spiele gegen Getafe sind für mich fast schon Bonusspiele», meint Häfliger.

«Die Spanier wissen genau, wenn sie zuhause gegen den FCB gewinnen, dann sind sie praktisch schon durch. Die werden dementsprechend Vollgas geben», meint Jakob Gubler.

Dass Rotblau erst auswärts ran muss, sieht FCB-Legende Erni Maissen als klaren Vorteil: «Auswärts darf man auch mal verlieren. Du kannst aber auch die Lehren draus ziehen und dann zuhause darauf reagieren. Ich gehe aber auch nicht davon aus, dass sie auf sicher auswärts verlieren werden».

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