Durch den Anschlag in El Paso sind die Debatten über «Gun Control» in den USA erneut entflammt. (Symbolbild: Keystone)

International

Todesschütze von El Paso bekennt sich nicht schuldig

Der in Texas des Mordes angeklagte mutmassliche Todesschütze von El Paso plädiert auf nicht schuldig. Das sagte der 21-Jährige am Donnerstag vor Gericht.

Der Richter setzte die nächste Anhörung für den 7. November fest. Die Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe für den Angeklagten.

Der 21-Jährige soll am 3. August in einem Einkaufszentrum in El Paso aus rassistischen Motiven 22 Menschen getötet haben. Nach seiner Festnahme sagte der Mann nach Angaben der Polizei, der Angriff habe sich gezielt gegen Mexikaner gerichtet.

Inländischer Terrorismus

Vor der Attacke hatte er zudem ein rechtsextremes Manifest gegen Einwanderer aus Lateinamerika im Internet veröffentlicht, in dem er vor einer «hispanischen Invasion» warnte.

Ermittler behandeln die Bluttat als inländischen Terrorismus. Der 21-jährige Verdächtige hatte sich nach dem Massaker in dem Einkaufskomplex schliesslich der Polizei ergeben und sich selber als den Schützen bezeichnet.

Das Blutbad löste eine Debatte über die einwanderungsfeindliche Rhetorik von US-Präsident Donald Trump aus – und eine erneute Debatte über das lockere Waffenrecht in den USA. Kurz nach der Bluttat von El Paso tötete ein anderer Schütze in einem Ausgehviertel in der Stadt Dayton im Bundesstaat Ohio neun Menschen.

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