(Symbolbild: Keystone)

Basel

Plastikmüll? – Nein, danke

Plastikmüll? Nicht mit uns! Mash gibt Tipps und Tricks, um im Alltag weniger Plastik zu verwenden.

Fische, die elendig an Plastik versticken. Ganze Kontinente aus Kunststoff, die im Meer treiben – solche Bilder erreichen uns täglich. Plastik überschwemmt unseren Planeten. Darauf ganz verzichten, erscheint praktisch unmöglich. Doch es gibt tatsächlich einige Kniffe, um den Plastikverbrauch zu reduzieren.

Tipp 1: Mehrweg statt Einweg

Einwegflasche und Plastikbesteck müssen nicht sein. Sinnvoller ist es, gewöhnliches Besteck zu benutzen und abzuwaschen. Allgemein sollte man mehr zu Sachen aus Holz, Glas oder Metall greifen.

Tipp 2: Auf Inhaltsstoffe achten

In einigen Kosmetika ist Mikroplastik enthalten. Durch das Abwasser gelangen diese winzigen Teilchen in die Umwelt, wo sie grosse Schäden anrichten. Viele Hersteller verzichten aber seit längerem auf Mikroplastik. Durch einen genauen Blick auf das Etikett lässt sich dieses Problem lösen.

Auch in Kleidung sind Plastikfasern enthalten. Diese lösen sich bei Waschen und gelangen ebenfalls in die Umwelt. Wer beim Shoppen also auf Polyester verzichtet, umgeht dieses Problem.

Tipp 3: Beim Einkaufen auf Plastik verzichten

In grösseren Supermärkten, werden Produkte oft in Plastik gehüllt, um sie besser in Szene zu setzen. Der Kunststoff rundherum ist aber unnötig, was einige Läden erkannt haben. Alnatura bietet Gemüse und Früchte lose an. Der Bioladen verkauft auch plastikfreie Alternativen zu Einwegtüten. Noch einen Schritt weiter geht die Abfüllerei Basel: Dieser «Unverpackt»-Laden hat Plastik aus dem Sortiment verbannt.

Tipp 4: Alternativen verwenden

Tatsächlich gibt es seit einiger Zeit ökologische Alternativen zu Plastik. Trinkflaschen aus Glas anstatt PET-Flaschen oder Stofftaschen anstatt Plastiktüten sind dabei die herkömmlichsten Möglichkeiten. Es gibt aber noch viele mehr: Zum Beispiel Frischhaltefolie aus Bienenwachs. Auch Trinkhalme lassen sich durch Bambus-Röhrchen ersetzen.

Tipp 5: Auf Fisch verzichten

20 Prozent des Plastikmülls im Ozean stammt vom Fischfang – das sind zwischen 1 und 2,5 Millionen Tonnen jährlich. Vor allem Fischernetze stellen für Fische eine grosse Gefahr dar, da sie sich leicht darin verheddern können.

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