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Schweiz

Wirrwarr in Basler Museen und Köppel fehlte am meisten

Basel ist überfordert mit seinen Museen, Köppel fehlt am häufigsten und Banken überwachen ihre Mitarbeiter. Die Schlagzeilen der Sonntags-Presse.

Banken beschatten ihre Mitarbeiter

Die Überwachung der Mitarbeiter von Banken ist laut einer Meldung des «SonntagsBlick» bereits sehr weitgehend. Die Zeitung beleuchtet das Thema im Zusammenhang mit der Beschattungsaffäre der Credit Suisse.

So setze die Grossbank CS zur Mitarbeiterüberwachung etwa Software des US-Konzerns Palantir ein und protokolliere das Verhalten ihrer Angestellten minutiös. Palantir scanne sämtliche E-Mails der Belegschaft, was helfe, gefährdeten Mitarbeitern frühzeitig auf die Schliche zu kommen.

Von Datenschützern hiess es zu dem Thema gegenüber der Zeitung, dass Banken die Mittel zur Überwachung des Personals bereits intensiv einsetzten. Dieses Vorgehen sei allerdings heikel, falls die Überwachung einzig der Leistungskontrolle und Prüfung der Vertragstreue der Mitarbeiter diene.

«Le Matin Dimanche» zitiert zudem Rechtsgelehrte, die in die gleiche Kerbe schlagen. So erklärte ein Anwalt, dass das Ausspionieren eines Angestellten durch Privatdetektive in der Schweiz verboten sei. Von der CS hiess es bezüglich der Überwachung von Angestellten zum «SonntagsBlick», dass die Technologielösungen etwa von Palantir zur Abwehr von Finanzkriminalität eingesetzt würden.

Basler Museum findet Teil seiner der Sammlung nicht

Der Kanton Basel-Stadt ist laut der «SonntagsZeitung» mit seinen vielen Museen zunehmend überfordert. In zwei Gebäuden des Kunstmuseums habe es in diesem Sommer reingeregnet und ein Chagall-Gemälde habe notfallmässig vor dem einfliessenden Wasser gerettet werden müssen.

Beim Historischen Museum habe zudem eine externe Studie festgestellt, dass ein Teil der Sammlung nicht mehr auffindbar sei. Obendrein habe eine Ausstellung ausgelagert werden müssen, weil der bauliche Zustand des Museums die wertvollen Objekte gefährdet hätte. Die zuständige Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann habe auf die Kritik nur insofern reagiert, indem sie einem Museumsdirektor ein Redeverbot erteilt habe.

Roger Köppel fehlte am meisten

Der «SonntagsBlick» nimmt die Anwesenheit von Schweizer Politikern in der vergangenen Legislatur unter die Lupe und beruft sich dabei auf eine Analyse von politik.ch. Es wurden 4’341 Beschlüsse zu sämtlichen Abstimmungen im Nationalrat der vergangenen vier Jahre ausgewertet.

Spitzenreiter bei den Absenzen sei mit 1’006 verpassten Abstimmungen der Zürcher SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chef Roger Köppel. Er fehle, wenn sich das Parlament nur mit sich selbst beschäftige, sagte er gegenüber der Zeitung. Zudem spare er dem Steuerzahler dadurch Geld. Der Zürcher GLP-Nationalrat Martin Bäumle glänzte als Zweitplatzierter damit, bei 946 Abstimmungen gefehlt zu haben.

Danach folgen der Berner BDP-Nationalrat Hans Grunder mit 938 Absenzen und CVP-Präsident Gerhard Pfister mit 792 verpassten Abstimmungen.

Auf der anderen Seite habe aber etwa die Berner SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler nur drei Abstimmungen verpasst.

Spitäler wappnen sich gegen Cyberangriffe

Schweizer Spitäler rüsten sich laut der «NZZ am Sonntag» für Hackerangriffe. So richtete etwa das Unispital Basel ein spezielle IT-Sicherheitszentrum ein und schloss sich der Melde- sowie Analysestelle des Bundes Melani an. Die Basler erhofften sich damit, frühzeitig von Attacken zu erfahren.

Das Inselspital Bern brachte zudem kritische Systeme in getrennten Computer-Netzwerken unter, um sie sicherer zu machen. Obendrein sei nur ein Teil der Apparate durchgängig vernetzt, was Cyberangriffe erschwere.

Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Adrian Lobsiger warnte zudem in der Zeitung, dass internationale Untersuchungen zeigten, dass Spitäler zu den häufigsten Zielen von Cyberangriffen gehörten. Der Aufsichtsbehörde Swissmedic seien aber bisher keine Attacken auf Schweizer Spitäler gemeldet worden, hiess es.

Immer mehr «fremder» Käse

Die Importe von Frischkäse aus dem Ausland steigen laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag». So verdoppelten sich die Importe von Mozzarella und Streichkäse in den vergangenen zehn Jahren fast.

Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Studie der Westschweizer Forschungseinrichtung Beelong und Swiss Cheese Marketing. Demnach würden vor allem Spitäler, Kantinen und andere Grossrestaurants häufig Mozzarella servieren, den sie günstig im Ausland einkauften.

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