Eine Berner Familie setzt ein Finderlohn auf das am EuroAirport verlorene Kuscheltier aus. (Bild: Facebook/teddyverloren)

Basel

Kopfgeld auf Kuscheltier Leika ausgeschrieben

Nach den Ferien vergass eine Berner Familie eine rosa Tasche mit Kuscheltier Leika am EuroAirport. Nun startete sie eine Suchaktion mit Kopfgeld.

Eine Berner Familie kehrte am Freitagabend aus den Ferien auf Sardinien zurück. Doch in der Hektik vergass sie am Basler EuroAirport (EAP) eine rosa Tasche mit dem Lieblingskuscheltier Leika, dass dem Sohn Noël gehört, wie die «bz» schreibt.

Dieses hing an einem Gepäckwagen und die Familie bemerkte erst zu Hause, was passiert war. Seither wird das Kuscheltier wie wild gesucht.

Die Eltern erkundeten sich mehrmals täglich beim EAP, ob Leika nicht gefunden worden sei. Da verlorene Gegenstände am Flughafen drei Monate lang aufbewahrt würden, sei es möglich, dass das Kuscheltier noch aufzufinden sei. Die Suche blieb bis jetzt jedoch erfolglos.

«Wir haben so viele Schicksalsschläge erlebt, in denen der Hund meinem Sohn Trost spendete», meint die Mutter gegenüber der «bz» zu dem «riesigen Verlust». Auf Facebook begannen die Eltern eine Suchaktion mit 150 Franken Finderlohn.

Trost in schweren Zeiten

Noël erhielt seine plüschige Leika während einer schweren Zeit. Seine Grossmutter wurde nach seiner Geburt mit Krebs diagnostiziert. Gleichzeitig litt seine Mutter an Depressionen und verbrachte viel Zeit in Kliniken. Eine Freundin seiner Mutter schenkte ihm den Kuscheltier-Hund.

«Es war eine schreckliche Zeit. Aber mein Sohn hat mir immer wieder gesagt: Schau, mir geht es gut, Leika ist ja bei mir», erzählte die Mutter. Sie war froh, dass er Leika hatte während dieser Zeit.

Heute sei die Grossmutter gesund und der Familie gehe es besser. Die Eltern hoffen schwer, dass das Plüschtier gefunden und zu ihrem Sohn zurückkehren wird.

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