Der «Katzen-Götti» darf vielleicht bald weiter füttern. (Bild: zVg)

Basel

Darf der «Katzen-Götti» weiter füttern?

Der «Katzen-Götti» vom St. Johann bekommt jetzt wohl doch eine zweite Chance. Ein Bau- und Nutzungsgesuch auf Allmend könnte seine Futterstelle retten.

Tierfreund und IV-Rentner Sascha von Sawilski konnte es nicht glauben. Die Behörden verbieten ihm, beim Lysbüchel verwilderte Katzen zu füttern. Telebasel berichtete.

Seit rund einem Jahr fährt Sascha von Sawilski jeden Abend zum unscheinbaren Strässlein «Am Bachgraben». Mit dabei hat er stets eine Tüte Katzenfutter aus dem Supermarkt, Milch und frisches Wasser.

Der Telebasel News Beitrag vom 22. September 2019. 

Die Tierliebe sollte dann aber ein jähes Ende finden. Anfang September bekam Sascha von Sawilski vom Tiefbauamt eine Verfügung. Die Futterstelle, die er auf öffentlichem Raum betreibt, ist nicht erlaubt – und bis Ende September sollte er diese räumen.

Jetzt kommt es für den «Katzen-Götti» vielleicht trotzdem zu einem Happy End. Wie es im Kantonsblatt heisst, wird ab heute die private Katzenfutterstelle öffentlich aufgelegt. Dabei geht es um ein Bau- und Nutzungsgesuch auf Allmend.

Ganz entschieden ist die Sache aber noch nicht. Sollten aber in den nächsten 30 Tagen bei der Allmenverwaltung keine Einsprachen dagegen eingereicht werden, darf der «Katzen-Götti» seine Futterstelle weiter betreiben.

3 Kommentare

  1. Eine grossartige Nachricht in Zeiten wie diesen. Wessen Schatten wurde damit übersprungen? Jedenfalls freuen sich nicht nur Sascha und die Katzen, auch viele Unbekannte, die diese Geschichte gelesen haben, so wie auch ich! Soll Sascha weiterfüttern dürfen, denn an hungrigen Katzen wird es kaum fehlen. Und diese können so wenig für ihr Schicksal wie so mancher von uns.Report

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