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Der Telebasel News Beitrag vom 4. Oktober 2019.

Basel

«Ich habe auch ein Recht auf Privatsphäre»

Der Briefkasten von SP-Nationalratskandidatin Sarah Wyss wurde mehrfach mit Pnos-Proganda zugeklebt. Nun will sie Anzeige gegen Unbekannt erstatten.

Seit drei Monaten kleben Unbekannte Pnos-Sticker auf den Briefkasten von SP-Nationalratskandidatin Sarah Wyss. Die Politikerin ist sich Anfeindungen zwar gewohnt. Dieser Schritt geht ihr aber zu weit. «Ich finde es beängstigend, wenn sie wirklich regelmässig vor meinem Haus sind.»

Nun sei sie zur Polizei gegangen und habe Anzeige gegen Unbekannt erstattet. «Es wurden bereits Sachen aus meinem Briefkasten entwendet.» Zu sehr ärgern möchte sich Wyss über die Pnos-Sympathisanten aber nicht. Da sie die unliebsamen Kleber immer wieder wegkratzen muss, klebt sie ab sofort einfach Smileys drüber.

Wyss möchte Dialog führen

Die SP-Politikerin bekommt immer wieder Briefe, in denen sie für die Inhalte ihrer Politik kritisiert wird. Und das sei auch in Ordnung. «Ich möchte einen Dialog führen. Mit den meisten, die mich kritisieren, treffe ich mich auch.» Ihr sei es wichtig auf die Anliegen der Bevölkerung einzugehen und ihren eigenen Standpunkt zu erklären.

Einen ähnlichen Kurs fährt auch Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. «Jeder hat die Möglichkeit, sich selber für ein politisches Mandat zur Verfügung zu stellen, zu wählen und seiner Wut so Ausdruck zu geben.» Sie würde es allerdings befürworten, wenn die Bevölkerung den direkten Dialog sucht, anstatt anonym Beleidigungen zu verschicken.

5 Kommentare

  1. Die SP ist keine Partei der Solitarität, es ist ein Unternehmen, eine Firma auf kosten des Büezer. Nicht mehr und nicht weniger. Das bringt Ärger mit sich.Report

  2. Inakzeptabel und widerwärtig. Ist das wirklich noch das einzige Argument, das man der Politik der Linken und dieser Frau entgegenbringen kann? Zu Herrn Roger Stalder: Sowas hat niemand verdient und dafür gibt’s auch keine Rechtfertigung.Report

  3. Ja Frau Wyss
    Wie ich mich erinnern kann, waren Sie als
    Jungpolitikerin auch nicht die angenehm-
    ste Mitbürgerin in Basel. Ihr vorlautes Be-
    nehmen hat nicht nur mich, sondern auch
    noch viele andere genervt. Im Alter wird
    man ja etwas reifer, was Sie ja bei Inter-
    views mehr oder weniger bewiesen ha-
    ben. (Steigerung ist noch möglich)
    Wie heisst es so schön: Früher od. später
    kommt alles zurück! Wäre ja nicht richtig
    wenn Sie verschont würden.
    Trotzdem alles Gute und etwas mehr
    Toleranz.

    Mitbürgerin in Basel.Report

  4. Diese Doofköpfe sollen an die Urne gehen und andere Leute wählen, wenn sie mit der Politik der SP nicht einverstanden sind (wie ich z.B.)
    Solcher Vandalismus (wie auch mit den Plakaten verunstalten/abreissen) fördert nur den Trend, dass dann mehr für die eigentlich nicht gewünschte Partei/Leute gewählt wird …Report

  5. Ist ja klar von wessen Seite, dass das kommt! Aber den Mut zu wählen oder ihre Meinung öffentlich auf sachliche Art kundzutun haben dann diese Chaoten auch nicht! Hoffentlich findet man raus wer dahintersteckt!Report

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