Der Pizzeria-Betreiber schmuggelte kiloweise Fleisch in die Schweiz. (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

Schweiz

Zürcher Pizzeria schmuggelte über 800 Kilo Fleisch

Der Besitzer einer Zürcher Pizzeria schmuggelte während der letzten Jahre über 800 Kilo Fleisch in die Schweiz. Die Fleischwaren wurden ungekühlt transportiert.

Den Beamten ging im Juli 2018 ein Fahrzeug ins Netz, das 244 Kilogramm ungekühltes Rindfleisch und Speck transportierte. Es hatte zuvor den Grenzübergang Kaiseraugst überquert. Abklärungen haben dann ergeben, dass das Fleisch wahrscheinlich für eine Pizzeria in Zürich bestimmt war, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte.

800 Kilo Fleisch in 14 Fahrten geschmuggelt

In umfangreichen Ermittlungen fand die Zollverwaltung dann heraus, dass der Pizzeria-Betreiber seit 2017 insgesamt 14 Mal illegal Fleisch aus Deutschland in die Schweiz eingeführt hatte. Dabei kam eine Gesamtmenge von über 800 Kilogramm zusammen. Durch den Schmuggel des Fleisches seien dem Staat Zoll- und Mehrwertsteuerabgaben in Höhe von über 13’000 Franken entgangen, so die EZV weiter.

Der Mann muss mit einer empfindlichen Busse rechnen. Er hat einerseits Zoll- und Steuerhinterziehung begangen und andererseits gegen das Lebensmittelgesetz verstossen, wie die Zollverwaltung weiter mitteilte.

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