Die dachsähnlichen Beuteltiere stehen in Australien unter Schutz. (Symbolbild: Keystone)

International

Polizist steinigt Wombat in Australien

In Australien wurde ein Wombat brutal zu Tode gesteinigt. Beim Täter handelt es sich um einen Polizisten in Zivil.

Neuer Fall von Tierquälerei in Australien: Ein Mann hat nachts einen Wombat zu Tode gesteinigt. Nach Angaben der Polizei des Bundesstaats South Australia vom Donnerstag handelt es sich bei dem Täter um einen Polizisten in Zivil.

In einem im Internet kursierenden Video ist zu sehen, wie der Mann mit nacktem Oberkörper das langsame Beuteltier entlang einer unbefestigten Strasse verfolgte und mit Steinen bewarf, bis das Tier regungslos liegen blieb.

Kumpel filmte Tat

Die Tat wurde von einem weiteren Mann gefilmt, der sich in einem Auto aufhielt und seinen Kompagnon von dort aus anfeuerte. Mindestens drei Mal wurde der Wombat von Steinen getroffen, ehe der Täter seine Arme triumphierend in die Höhe riss. Der Insasse des Autos brach daraufhin in Lachen aus und rief: «Oh nein, du hast ihn getötet, Kumpel.»

Interne Untersuchung eingeleitet

Ein Vertreter der Polizei von South Australia sagte nach Angaben des Senders ABC, dass der Verdächtige ein Polizist sei. Der Vorfall werde untersucht. Die Polizei bestätigte, sie habe Kenntnis von dem Video.

Wombats stehen in ganz Australien unter Schutz. Sie sind nachtaktive Beuteltiere. Die rundlichen Pflanzenfresser sind bis zu 1,20 Meter lang, haben kurze Beine und ein grau-braunes Fell.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte ein Fall von Tierquälerei im Bundesstaat New South Wales für Aufsehen gesorgt, bei dem ein junger Mann 20 Kängurus mit seinem Geländewagen absichtlich überfahren haben soll. Der 19-jährige Verdächtige wurde am Dienstag festgenommen.

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