Die Essensgerüche der Food-Stände sorgen für Unmut. (Symbolbild: Keystone)

Basel

Der dicken Luft in der Markthalle geht es an den Kragen

Die Food-Stände der Markthalle sorgen für volle Bäuche. Die Geruchsemissionen führen jedoch zu Nasenrümpfen. Eine neue Lüftung soll das Problem lösen.

Besucher der Markthalle sind genervt. Die intensiven Gerüche der dort aufgebauten Food-Stände setzen sich über Stunden in ihren Klamotten fest. Nach langem Hin und Her ist nun eine Lösung in Sicht. Ein neues Belüftungskonzept soll die schlimmsten Geruchsemissionen verhindern.

«Natürlich haben wir vieles bereits ausprobiert», sagt Christoph Schön, Mitglied der Geschäftsleitung gegenüber dem SRF-Regionaljournal. Zum Beispiel seien Fenster geöffnet und gelüftet worden. Mit dem Resultat war man aber nicht vollends zufrieden, weswegen nun eine Lüftung eingebaut werden soll.

Und die habe es in sich: «Bei unserer Lüftung wird die Luft bei den Food-Ständen abgesaugt, dann aber nicht nach draussen befördert, sondern gereinigt und wieder in die Markthalle geleitet», erklärt Schön dem Sender.

Finanzierung durch Stiftungen

So eine Technik hat auch ihren Preis: Gut 850’000 Franken soll die Anlage kosten, was das Budget der Markthalle allerdings übersteigt. Deswegen habe man bereits verschiedene Stiftungen um finanzielle Unterstützung gebeten.

So steuere die Edith Maryon Stiftung, Besitzerin der Markthalle, als auch die Christoph Merian Stiftung gemeinsam 100’000 Franken bei. Für das Aufbringen des restlichen Betrages zeigt sich Christoph Schön optimistisch: «Wir sind zuversichtlich, dass wir auch den Rest des Geldes noch zusammenbekommen.»

Die neue Lüftung soll spätestens im Sommer 2020 eingesetzt werden.

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