In «19:57. Gleis 12» ziehen David Bröckelmann und Salomé Jantz stereotypische Zuggäste durch den Kakao (Screenshot: Youtube)

Basel

Im Zug mit Bröckelmann und Jantz

Im März 2020 sind David Bröckelmann und Salomé Jantz wieder auf der Bühne im Fauteuil. In ihrer neuen Show «19:57. Gleis 12» spielen sie diverse Zuggäste.

David Bröckelmann und Salomé Jantz sind zurück mit einem neuen Stück namens «19:57. Gleis 12». Die beiden Komiker porträtieren Zuggäste in einem ICE. Das Bühnenstück wird am 13. März 2020 Premiere feiern und bis am 18. März im Theater Fauteuil gespielt. Anschliessend geht es auf Reise durch die Schweiz.

Telebasel wollte wissen, was sich die beiden Comedians für Ideen und Hintergrund-Gedanken zu der Show gemacht haben. David Bröckelmann meint, ihr Stück spiele im Zug. «Hier verkehren die unterschiedlichsten Menschen. Promis und andere.» Sie hätten die Gesellschaft, die Menschen beobachtet. In ihrem neuen Stück spiegeln sie ihre Verhaltensmuster, ihre Stärken und Schwächen sagt der Basler. «Im Zug, auf unserer etwas speziellen Reise kombinieren wir die unterschiedlichsten Charaktere und spielen Szenen, die jeder kennt.»

Und wieso werden gewisse Typen dargestellt? «Weil sie interessant sind und weil sie jeder kennt. Das Klischee ist ein guter Freund des Schauspielers, ist es doch die Essenz und der verschärfte Blick mit der Lupe auf scheinbar Unwichtiges, die eine gute Szene ausmachen können. Die Bühne soll Spiegel der Gesellschaft sein.»

Bewährte Art und Weise

Was kann der Zuschauer erwarten? «Kabarett, Spiel, viel Parodie (26 Figuren) und Humor», sagt David Bröckelmann gegenüber Telebasel. Alle Altersklassen und Generationen seien im Stück vertreten. Der Zuschauer erkenne sich und andere. Er und Jantz würden zwei Stunden Unterhaltung auf ihre bewährte Art und Weise bieten. Und trotzdem neu und vielleicht auch etwas speziell.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

(Video: Youtube/David Bröckelmann)

200 Auftritte

Auch wenn bis zur Premiere noch viel Zeit vergeht, sind sie mit dem Umsetzten ihres Programms bereits weit voraus. Denn der Bröckelmann und seine Bröckelfrau stehen bis nächsten Juni fast 200 Mal auf der Bühne. Demnächst stehen die beiden bei der Neuinszenierung von «H.D. Läppli» im Theater Fauteuil in Basel auf der Bühne. Zudem sind sie Teil des «Pfyfferli»-Ensemble.

Telebasel wollte wissen, wie Salomé Jantz und David Bröckelmann mit den verschiedenen Produktionen gleichzeitig klar kommen und mit Stress umgehen. Das sei der Alltag des Schauspielers, sagt Bröckelmann. Durch den Tag werde geprobt und am Abend gespielt. «Natürlich ist das anstrengend aber es ist auch ein Privileg und es bereitet Freude.» Besonders in einem Theater wie dem Fauteuil. Sie seien ein tolles, motiviertes Ensemble, das spüre man auch als Zuschauer. Der Funke springt. Darum überwiegt die Freude. «Für die Müdigkeit haben wir dann im nächsten Sommer wieder Zeit», scherzt der Schauspieler.

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