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Telebasel News Beitrag vom 26. September 2019.

Basel

«Wir erhoffen uns jetzt Beruhigung»

Elisabeth Ackermann wünscht sich, dass Ruhe ins Historische Museum einkehrt. Eine Aussprache zwischen Präsidialpräsidium und Museumskomission soll helfen.

«Ackermann und Fehlmann haben das Heu einfach nicht auf der gleichen Bühne.», so drückt es der Basler FDP-Parteipräsident Luca Urgese aus. Das wurde in den letzten Wochen immer deutlicher. Auslöser für die Differenzen, die an die Öffentlichkeit getreten sind, war eine Betriebsanalyse.

Viel Ärger ums Historische Museum

Elisabeth Ackermann forderte vom Museumsdirektor Marc Fehlmann eine neue Strategie. Die Museumskomission hielt diese für unnötig, da bereits eine vorliege, berichtete das SRF Regionaljournal. Kurz darauf folgte die Affäre ums «Basler Dyybli», die aufzeigte, dass es auch zwischen dem Museumsdirektor und der Belegschaft brodelt.

Ein Gespräch diese Woche soll die Wogen nun glätten. Der Termin für die Aussprache zwischen Elisabeth Ackermann und der Museumskomission stehe schon lange fest und habe nichts mit den aktuellen Unruhen zu tun, teilt die Regierungspräsidentin mit. Dennoch legt sie ihre Priorität fest: «Wir erhoffen uns jetzt Beruhigung ins Museum zu bringen. Das ist das Wichtigste und in unser aller Interesse».

Aussprache ohne die Medien

Für Luca Urgese ist klar, damit Ruhe einkehrt, müsse Ackermann in einer Museumsstrategie Eckpunkte für das Museum festlegen: «Es muss endlich ein klarer Entscheid getroffen werden. Soll das Museum ein globaler Leuchtturm sein oder ein regionales Museum? Das ist ein Entscheid, den das Präsidialpräsidium treffen muss und zwar lieber heute als morgen.».

Das Gespräch findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Wann sich Elisabeth Ackermann und die Museumskomission treffen, wollte ebenfalls niemand kommunizieren.

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