Gleiches Essen, höhere Preise: In gewissen Regionen zahlen McDonald's-Kunden ab sofort mehr. (Bild: Keystone)

Schweiz

McDonald’s erhöht still die Schweizer Preise

Haben Sie's gemerkt? Der Fast-Food-Riese McDonald's hat in der Schweiz diverse Preise erhöht. 15 Produkte kosten nun rund fünf Prozent mehr.

Das bekannteste Restaurant der Welt erhöht hierzulande die Preise – und viele haben’s gar nicht gemerkt. Bis sich dieser Tage ein Leser und regelmässiger McDonald’s-Kunde bei «20 Minuten» meldete und auf teurere Produkte hinwies. So kosteten vier Chicken Nuggets in einer Filiale in Abtwil SG neu 4.10 Franken, der ursprüngliche Preis war 3.90 Franken. Auch für den Big Tasty will McDonald’s plötzlich mehr Geld: Der Burger kostet neu 8.80 Franken statt bisher 8.30 Franken. Das ist ein Anstieg von 6 Prozent.

Preise vom Standort abhängig

Der Fast-Food-Riese bestätigt gegenüber «20 Minuten», dass eine Preiserhöhung bei diversen Produkten vorgenommen wurde. Man habe auf das Marktumfeld reagiert und die unverbindliche Preisempfehlung Mitte September seit sechs Jahren angepasst, sagt McDonald’s-Sprecherin Deborah Murith.

Unverbindlich sind die Preisempfehlungen deshalb, weil McDonald’s in der Schweiz nach einem Prinzip der unabhängigen Lizenznehmer funktioniert. Die selbstständigen Unternehmer können die Preise individuell festlegen und sollen für ihren Standort das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis für ihren Standort finden, wie die McDonald’s-Sprecherin erklärt.

Pommes schlagen am meisten auf

Teurer geworden sind 15 von insgesamt rund 80 Einzelprodukten. Im Schnitt schlagen die Preise um 5 Prozent auf, wie «20 Minuten» berichtet. Am meisten gestiegen ist der Preis der kleinen Packung Pommes Frites, die über 11 Prozent teurer ist. Sie kostet neu 3.90 statt 3.50 Franken.

Die Preiserhöhungen gelten aber nicht für alle McDonald’s-Filialen. Da die einzelnen Standortbetreiber unabhängig voneinander agieren, sind die Pommes und der Burger nicht überall teurer.

In der App und auf der Website hat McDonald’s die Preise in der Zwischenzeit ganz entfernt. Dies habe man gemacht, um beim Kunden keine Preiserwartungen zu wecken, so Sprecherin Deborah Murith.

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