Nicht geimpfte oder ungenügend geimpfte Hunde sind gefährdet, an der Staupe schwer zu erkranken. (Symbolbild: Keystone)

Baselland

Gefährlicher Tiervirus bedroht Hunde

Bereits in verschiedenen Kantonen in der Schweiz wurden in diesem Jahr Staupe-Fälle bekannt. Nun wurde das Virus auch im Bezirk Laufen nachgewiesen.

Beim Staupe-Virus handelt es sich um eine hochansteckende Infektionskrankheit, die insbesondere bei Hunde- und Marderartigen (Hund, Fuchs, Dachs, Marder, Frettchen, Wiesel und Waschbären) vorkommt, heisst es in einer Mitteilung des Amtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Basel-Landschaft.

Tödlicher Krankheitsverlauf

«Nicht geimpfte oder ungenügend geimpfte Hunde sind gefährdet, an der Staupe schwer zu erkranken. In solchen Fällen endet die Infektion meistens tödlich für das Tier», warnt das Amt. Gefährdet seien Tiere in jedem Alter, welche mit einem erkrankten Tier in Kontakt kommen. Aber: Auch ein indirekter Kontakt über Futter, Wasser oder Gegenstände, welche mit dem Virus verunreinigt wurden, würden bereits reichen das Tier anzustecken.

Das Zuständige Amt empfiehlt den Hundehaltern den Staupe-Impfstatus ihres Hundes zu kontrollieren und gegebenenfalls die Impfung aufzufrischen. Zudem sollten die Hunde beim Spaziergang angeleint bleiben. Dies sei vor allem in unübersichtlichen Bereichen mit Wald, Hecken und Büschen zu empfehlen.

Bei allfälligen Symptomen (vgl. Merkblatt Staupe) einer Staupe-Infektion eines Hundes, sollte so rasch wie möglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Für den Menschen besteht durch das Virus keine Gefahr.

1 Kommentar

  1. Die warnung finde ich klasse. Nur überreagieren viele tierhalter.
    Der titertest meines hundes vom 18 september ergab alle titter positiv.
    Letzte impfung war 29.9.2015.
    Lasst auch nicht irre machen.
    Ein tittertest schaft klarheit.Report

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Zum Herunterladen:
Merkblatt Staupe