Superstars im Freudentaumel: Team Europa gewinnt den dritten Laver Cup in extremis. (Bild: Keystone)

Schweiz

Team Europa gewinnt den Laver Cup erneut

Team Europa hat es geschafft. Mit einem 6:4, 3:6, 10:4-Sieg über Milos Raonic sichert Alexander Zverev den dritten Laver Cup für das Heim-Team.

Wie schon im letzten Jahr in Chicago trug Alexander Zverev die letzten Punkte zum Erfolg bei. Der Deutsche, der eine mühevolle Saison durchlebt, setzte sich gegen den Kanadier Milos Raonic mit 6:4, 3:6, 10:4 durch. Raonic, der in Genf seine ersten Matches seit Anfang August bestritt, wehrte sich wie schon am Vortag gegen Nadal trotz fehlendem Spielrhythmus gut, konnte aber an diesem Wochenende wie Landsmann Denis Shapovalov – und im Gegensatz zu den Amerikanern John Isner, Taylor Fritz und Jack Sock – keinen bessere klassierten Europäer schlagen.

Roger Federer trug in den drei Tagen vor insgesamt über 50’000 Zuschauern drei Siege zum Erfolg bei. Nachdem der Basler an den ersten beiden Tagen ein Doppel an der Seite von Zverev und ein Einzel gegen Nick Kyrgios gewonnen hatte, stand er am Schlusstag zweimal im Einsatz.

Traum-Doppel bleibt aus

Zum erhofften Doppel mit Rafael Nadal kam es aber nicht. Der Spanier musste wegen einer Verletzung am Handgelenk Forfait erklären und seinen Platz an der Seite von Federer Stefanos Tsitsipas überlassen. Das schweizerisch-griechische Duo verlor gegen John Isner und Jack Sock 7:5, 4:6, 8:10.

Am frühen Sonntagabend bot sich dann Isner die Möglichkeit, das Duell zu entscheiden. Federer wehrte den Matchball ab. Der 38-Jährige gewann 6:4, 7:6 (7:3), nachdem er im zweiten Umgang einen Satzball abgewehrt hatte und leistete damit die Vorarbeit zum Happy-End aus europäischer Sicht.

Im nächsten Jahr findet der Laver Cup wieder in Nordamerika statt. Nach Prag, Chicago und Genf empfängt 2020 Boston die beiden Teams. Austragungsort ist das TD Garden. Das über knapp 20’000 Plätze verfügende Stadion ist Heimstätte der Basketballer der Boston Celtics und der Eishockeyaner der Boston Bruins.

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