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Der Telebasel News Beitrag vom 20. September 2019.

Basel

«Wir fordern den sofortigen Ausstieg aus fossiler Energie!»

Am Freitag trafen sich über tausend Menschen, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Dabei ist ihre Meinung zur automobilen Entwicklung klar durchgedrungen.

In der Politik wird die Entwicklung des Klimas immer häufiger thematisiert. «Es ist schön zu sehen, dass es etwas bringt, auf die Strasse zu gehen. Es ist kein Zufall, dass der Klimawandel jetzt bei den Wahlen so eine grosse Rolle spielt.», so ein junger Demonstrant heute am Klimastreik.

Auch im Grossen Rat war die Zukunft der Automobilität in den letzten Tagen Thema Nummer eins. In Zukunft werden klima- und ressourcenschonende Fortbewegungsmittel gefördert werden. Bis 2050 sollen sogar ein nur noch solche Fortbewegungsmittel auf den Basler Strassen unterwegs sein dürfen. Dann sei aber schon zu spät, finden die Klimaaktivisten: «Ich finde es gut, dass jetzt endlich was gemacht wird, aber es muss schneller gehen!», äusserte sich eine junge Demonstrantin gegenüber Telebasel.

Forderungen sind nicht realistisch

Eine Demonstrantin forderte im Namen der Klimabewegung, dass der Kanton per sofort auf fossile Energie verzichten solle. Dass eine solch abrupte Umstellung nicht realistisch ist, sei ihr aber bewusst. «Das Problem ist: Wenn wir nicht jetzt damit anfangen, wird das Problem immer weiter auf die lange Bank geschoben.» Sie ist der Überzeugung, dass eine abrupte Umstellung bald unumgänglich sei, wenn jetzt nicht Schritt für Schritt Änderungen stattfinden.

2 Kommentare

  1. Gratis den ÖV zu machen geht nun mal gar nicht, wo kämen wir denn hin, wenn jemand auf unsere Kosten profitieren könnte? Der Neid und die Missgunst untereinander ist unermesslich. Das Problem Grenzgänger – Autos könnte man lösen in dem die Stadt Parkfläche im Elsass und in Deutschland mieten würde. Dort könnten die Grenzgänger ihr Auto gratis abstellen und mit einem Pendelbuss in die Stadt fahren. Ich höre schon den Aufschrei: Nicht auf unsere Kosten! So bleibt alles beim Alten, dafür müssen einfach noch mehr Verbote her….Wären alle Umweltprobleme gelöst, bräuchte es ja gar keine Grünen mehr….Unvorstellbar!Report

  2. In Dünkirchen sind alle öffentlichen Busse gratis und fahren mit Gas, tagsüber alle 10 Minuten. Die besten Velorouten, zum grossen Teil auf separaten, abgetrennten Streifen. Hat je jemand von solchen tollen Städten gesprochen. Wenn bei uns jemand nur das Wort gratis benützt, muss er den Kopf einziehenReport

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