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Der Themenbereich Skandinavien wurde im Sommer feierlich wiedereröffnet (Beitrag in den Telebasel News vom 23. Juli 2019)

Region

Geschenkkarten kommen Besucher teuer zu stehen

Die Europa-Park-Geschenkkarten kosten Schweizer mehr als ihnen lieb ist. Laut dem «K-Tipp» rechnet der Freizeitpark mit einem zu hohen Wechselkurs.

«Hände weg von Europa-Park-Geschenkkarten», titelt der «K-Tipp» auf seiner Homepage. Der Grund: Der Vergnügungspark rechne mit einem über dem Durchschnitt liegenden Wechselkurs. Der Park will nun sein System überprüfen.

Der Europa-Park ist beliebtes Ausflugsziel der Schweizer:

Rund jeder fünfte Besucher im Europa-Park in Rust kommt aus der Schweiz. Für den Park sind in der Schweiz Geschenkkarten erhältlich – unter anderem bei der Post. Die Karten, welche mit einem Betrag von 20 bis 500 Franken geladen werden können, werden am Eingang aktiviert. Danach lässt sich damit im ganzen Park bezahlen.

Laut dem Konsumentschützer-Magazin ein schlechtes Geschäft. Gemäss mehreren Besuchern rechne der Freizeitpark mit einem schlechten Wechselkurs. Für 200 Franken gab es gerademal 160 Euro. Umgerechnet entspricht dies einem Kurs von 1.25 Franken. Dies sei weit über dem Durchnitts-Kurs der letzten zwölf Monaten  – also rund 1.12 Franken.

Anpassungen wurden vorgenommen

Wie der Europa-Park dem «K-Tipp» sagt, verwende man den aktuellen Notenkurs. Man erlaube sich aber, «für den Handlingaufwand» einen Zuschlag hinzuzufügen. Gegenüber 20 Minuten sagt Sprecherin Lisa Heyl: «Da die Kurse ständig in Bewegung sind, entsteht in gewissen Zeiträumen eine Situation, welche die Marktverhältnisse nicht optimal abbilden.»

Die letze Anpassung sei am 4. September erfolgt. Und «wir nehmen Anregungen unserer Gäste sehr ernst und werden unsere Systeme entsprechend überprüfen», so Heyl weiter. Der Wechselkurs sei also bereits angepasst worden.

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