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Der Telebasel Glam Beitrag vom 23. September 2019.

Basel

Alain Berset verleiht den Schweizer Musikpreis

Jedes Jahr verleiht das Bundesamt für Kultur 15 Schweizer Musikpreise. Die diesjährige Preisübergabe fand in Basel statt. Mit dabei: Bundesrat Alain Berset.

Seit 2014 vergibt das Bundesamt für Kultur (BAK) jedes Jahr mehrere Musikpreise. Prämiert werden 15 Musikschaffende und -formationen aus allen Sparten der Musik und Regionen der Schweiz. Dieses Jahr kommen gleich zwei Sieger aus der Region Basel: Les Reines Prochaines und das Kammerorchester Basel. Die Preisverleihung fand am Freitagabend im Kunstmuseum Basel statt. SP-Bundesrat Alain Berset persönlich wohnte der Veranstaltung bei. Glam traf ihn und die beiden Basler Preisträger zum Interview.

«Der Musikpreis wiederspiegelt die Seele der Schweiz»

«Die Schweizer Musikpreise zeichnen das herausragende und innovative Schweizer Musikschaffen aus und tragen zu dessen Vermittlung bei», heisst es auf der Webseite des Schweizer Musikpreises. Im Februar hat die siebenköpfige Jury die Gewinner bestimmt. «Der Musikpreis wiederspiegelt die Seele der Schweiz. Die Vielfalt und die Innovation», so Alain Berset vor den Medien. Der Schweizer Musikpreis habe eine zentrale Bedeutung. «Wir leben in einem Land, in dem die Musik sehr wichtig ist. So viele Menschen musizieren. Der Preis ist eine Art Unterstützung für diese Menschen», findet der Bundesrat, der selbst leidenschaftlicher Pianist ist.

Alain Berset im Interview mit Telebasel.

«Das Preisgeld haben wir schon ausgegeben»

Les Reines Prochaines ist eine reine Frauenband. Sie wurde im Jahr 1987 gegründet und besteht seither in wechselnder Besetzung. Aktuell setzt sich die Band aus Muda Mathis, Sus Zwick und Fränzi Madörin zusammen. Die Frauen haben sich in den letzten drei Jahrzehnten eine grosse Fangemeinschaft aufgebaut und spielen noch heute Konzerte im In- und Ausland. Ihre Musik lässt sich keinem bestimmten Genre zuweisen, die «Königinnen» toben sich musikalisch regelrecht aus.

Die Freude über den Schweizer Musikpreis und die damit verbundenen 25’000 Franken Preisgeld ist gross: «Es ist eine grosse Ehre für uns den Schweizer Musikpreis zu erhalten. Das Preisgeld haben wir bereits ausgegeben. Wir haben uns damit ein Album finanziert. Auf dieses haben wir lange warten müssen», so die drei Bandmitglieder.

(Video: Youtube/Swiss Music Prize)

«Es ist der Lohn für jahrelange Arbeit»

Auch das Kammerorchester Basel wurde am Freitagabend mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet. Als erstes Orchester überhaupt. Das Bundesamt für Kultur schätzt damit die «besondere Vision ein klassisches Orchester zu erschaffen, jenseits der längst bestehenden Institutionen». Darüber hinaus wurden die «ausgezeichneten Programme auf höchstem musikalischem Niveau» hervorgehoben. Für Marcel Falk, den Geschäftsführer des Kammerorchesters ist die Auszeichnung der Lohn für jahrelange harte Arbeit. «Eine Bestätigung für unsere beharrliche und erfolgreiche Arbeit, national wie auch international», so Marcel Falk.

(Video: Youtube/Swiss Music Prize)

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