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Der FC Basel empfängt am Donnerstag das russische Team aus Krasnodar. (Video: Telebasel)

Basel

«Wir müssen ihnen unser Spiel aufdrängen»

Nachdem Rotblau letzte Saison europäisch nicht vertreten war, startet der FCB am Donnerstag in die neue Europa League-Saison. Gespielt wird im Joggeli.

Die Enttäuschung war enorm, als Basel gegen Appolon Limassol in der Europa League-Qualifikation 2018 ausschied. Umso grösser war die Freude nach dem Sieg gegen PSV Eindhoven im letzten Juli. Der 3:2-Heimerfolg gegen die Niederländer bedeutete, dass Rotblau sicher für die Europa Legaue-Gruppenphase qualifiziert ist.

Nun beginnt das Europa League-Abenteuer für Rotblau. Basel eröffnet die Kampagne gegen den russischen Leader aus Krasnodar.

«Der Trainer hat uns gut eingestellt»

An der heutigen Pressekonferenz betonen Trainer Marcel Koller und Mittelfeld-Ass Taulant Xhaka, wie wichtig ein Sieg gegen Krasnodar sei: «Natürlich möchten wir gewinnen. Wir sind zuhause und müssen probieren, ihnen unser Spiel aufzudrängen», entgegnet Koller.

«Der Trainer hat uns gut eingestellt. Wir wissen über Krasnodars Stärken Bescheid, aber auch, dass sie vor allem hinten anfällig für Fehler sind. Es ist wichtig, dass wir morgen zuhause probieren, zu gewinnen», meint Taulant Xhaka.

Duell auf Augenhöhe

Beide Teams führen die Tabelle in der heimischen Liga an, deshalb kann ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden. «Krasnodar besitzt ein sehr breites Kader und kann oft rotieren, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Daher ist es schwer zu sagen, wer Favorit ist», antwortet Koller auf die Frage nach der Favoritenrolle.

«Sie haben eine gute Mannschaft, sind individuell stark. Wir müssen voll bei der Sache sein und voll dagegen halten und dann kann man auch zuhause gegen einen solchen Gegner gewinnen», meint der FCB-Trainer.

«Jeder kann jeden schlagen»

Krasnodar, Getafe und Trabzonspor heissen die Gegner für den FCB in der diesjährigen Europa League-Gruppenphase. Dass die Russen der stärkste Gegner auf dem Papier sind, möchte Taulant Xhaka allerdings nicht bestätigen: «Ich glaube, auch Trabzonspor und Getafe sind sehr stark.»

Ohnehin kann von einer sehr ausgeglichenen Gruppe ausgegangen werden und jedes Team darf sich Chancen auf die K.O.-Runde ausrechnen. Erfolgreiche Resultate zuhause sind für die Basler deshalb umso wichtiger.

«Gewinnt man zuhause und holt noch ein Unentschieden auswärts, dürfte man zufrieden sein», findet Koller in Anbetracht der Gruppengegner.

Verfolgen Sie das Spiel im Live-Ticker auf Telebasel.ch oder in der Telebasel-App am Donnerstag um 18:55 Uhr.

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