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Von «House of Cards» bis «The Crown»

Fiese Machtspiele und Intrigen: Polit-Serien sind spätestens seit «House of Cards» nicht mehr wegzudenken. Passend zum Wahlkampf gibt's hier eine Auswahl.

Der Herbst ist im Anmarsch und die Tage werden wieder kürzer. Was gibt es da besseres, als dem Sofa eine gute Serie zu schauen? Passend zum aktuellen Wahlkampf und den wichtigen Wahlen am 20. Oktober, hier eine Auswahl der besten Polit-Dramen, die die Serienwelt zu bieten hat. Mit dabei Schauspielgrössen wie Kevin Spacey und Kiefer Sutherland.

«House of Cards»

Sie ist wohl eine der bekanntesten Serien der Welt und das Aushängeschild unter den aktuellen Polit-Dramen. Kevin Spacey brilliert im Netflix-Erfolg als skrupelloser Francis Underwood. Sein Weg an die Macht und somit zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ist mit Intrigen, Machtspielen und so einigen Leichen gespikt. Nach der Erstausstrahlung 2013 zählt die Serie mittlerweile 73 Folgen in sechs Staffeln.

Einen Schatten auf «House of Cards» warfen Schlagzeilen rund um Hauptdarsteller Spacey. Der 60-Jährige wurde im Rahmen der «MeToo»-Bewegung der sexuellen Belästigung beschuldigt. Das bedeutete das Aus des Schauspielers bei «House of Cards». Die Hauptrolle übernahm danach Robin Wright, die in der Serie als Claire Underwood auftrat.

Der Trailer zur 1. Staffel von «House of Cards». (Video: Youtube/M.)

«Designated Survivor»

In Sachen Politik, Machtspiele, Intrigen und Putschversuche legte Netflix 2016 mit «Designated Survivor» nach. Der fesselnde Polit-Thriller von David Guggenheim handelt von dem bislang unbedeutenden Abgeordneten Tom Kirkman, der nach einem Terroranschlag auf Washington das Schicksal seiner Nation in den Händen hält. Widerwillig und zögerlich muss er sich dieser Verantwortung stellen.

In der Hauptrolle überzeugt Kiefer Sutherland. Während er sich mit seiner neuen Rolle als Präsident anfreunden muss, werden von einer furchtlosen FBI-Agentin nebenbei natürlich auch die Hintergründe des Bombenanschlags aufgedeckt. Erschienen sind mittlerweile 53 Folgen in drei Staffeln.

Der Trailer zur 1. Staffel «Designated Survivor». (Video: Youtube/Daniel Zerfass) 

«The Crown»

Wer es gerne historisch mag, kann mit «The Crown» nichts falsch machen. In der Netflix-Serie stehen die britische Monarchie unter Königin Elizabeth ll. und ihre politischen Beziehungen zu den Premierministern in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Zu Beginn ihrer Regentschaft muss sie als junge Königin eine Beziehung zum eigenwilligen Premierminister Winston Churchill aufbauen. Aber nicht nur politische Rivalitäten sorgen für Spannung, auch Romanzen während der Regentschaft der jungen Königin werden thematisiert.

Entwickelt wurde die britische Serie von Peter Morgan. Er hatte auch die Idee für den Film «Die Queen», der 2006 erschien. «The Crown» ist das bisher teuerste Projekt der Streaming-Plattform Netflix. Alleine die erste Staffel kostete stolze 80 Millionen Dollar. Seit 2016 sind 20 Folgen in zwei Staffeln erschienen. Die Erfolgsserie wurde aber um eine dritte und vierte Staffel verlängert. Fans dürfen sich freuen: Die dritte Staffel soll noch dieses Jahr erscheinen.

Der Trailer zur 1. Staffel von «The Crown». (Video: Youtube/Moviepilot Trailer) 

«The West Wing»

In 22 Folgen in sieben Staffeln zeigt «The West Wing» Intrigen rund um den obersten Staatsmann der USA. Aber nicht nur das: Erzählt werden nämlich auch all die kleinen Sorgen, die den täglichen Polit-Alltag bestimmen. Im Zentrum sehen der amerikanische Präsident Josiah Bartlet und sein Beraterstab. Martin Sheen in der Hauptrolle muss sich in der Serie mit der Verabschiedung von Gesetzen, Wahlkämpfen oder Konflikten mit verfeindeten Nationen auseinandersetzen.

«The West Wing» war ein grosser Erfolg. In den USA erreichte sie bis zu 17 Millionen Zuschauer und wurde viermal mit dem Emmy in der Kategorie «Beste Dramaserie» ausgezeichnet. Im deutschsprachigen Free-TV lief die Serie jedoch nie, sondern wurde nur vom Pay-TV-Sender Fox ausgestrahlt.

Der Trailer zur 2. Staffel von «The West Wing». (Video: Youtube/DerFilmReZenSenT)

«The Good Wife»

Die Dramaserie erzählt die Geschichte von Alicia Florrick, der Ehefrau eines in Ungnade gefallenen Bundes-Staatsanwalts. Wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder und weiteren Delikten muss dieser eine langjährige Haftstrafe verbüssen. Seine Frau steht ihm trotz seiner Eskapaden zur Seite und schlägt sich nebenbei als Anwältin durch. Nach 13 Jahren muss sie sich allerdings als Neuling in der Anwaltskanzlei zuerst beweisen.

Der Trailer zur 1. Staffel von «The Good Wife». (Video: Youtube/Drakor-ID) 

«The Good Wife» wurde von Ridley Scott, Tony Scott, Dee Johnson, David W. Zucker, Michelle King und Robert King produziert. Zwischen 2009 und 2016 wurden insgesamt 156 Episoden in sieben Staffeln ausgestrahlt. Perfekt also für einen langen Serien-Marathon. 2016 durften sich Fans der Erfolgs-Serie freuen. Dann nämlich gab CBS bekannt, dass ein Spin-off in Auftrag gegeben wurde. «The Good Fight» wird seit dem 7. November 2017 bei Fox ausgestrahlt. Erschienen sind bisher 33 Folgen in drei Staffeln.

Der Trailer zu «The Good Fight». (Video: Youtube/Videoland) 

«Borgen – Gefährliche Seilschaften»

Die dänische Produktion «Borgen» handelt von persönlichen Tragödien und politischen Machtspielen. Der Titel ist dänisch und Bedeutet «Burg». Es ist die  umgangssprachliche Bezeichnung von Schloss Christiansborg, dem Sitz des dänischen Parlaments. Die Serie zeigt nicht nur die drei verschiedenen Machtinstanzen, sondern bringt auch die Presse als vierte Instanz mit ins Spiel.

Die 40-jährige Politikerin Birgitte Nyborg steht im Mittelpunkt der Serie. Sie ist Mitglied der fiktiven Moderaten Partei und wird unerwartet zur ersten Premierministerin Dänemarks gewählt. «Borgen» widmet sich nicht nur dem politischen Geschehen, sondern beleuchtet auch das Privatleben der handelnden Personen. So ist Nyborg eine glückliche Ehefrau und Mutter zweier Kinder. Die Serie wurde während 2010 bis 2013 in drei Staffeln ausgestrahlt.

Der Trailer zu «Borgen – Gefährliche Seilschaften». (Video: Youtube/eOneDeutschland) 

«Madam Secretary»

«Madam Secretary» widmet sich der Frage, wie man sein Privatleben mit einem politischen Amt in höchster Instanz verbindet. In der Serie wird die frühere CIA-Analystin und Professorin Dr. Elizabeth Adams McCord von ihrem ehemaligen Abteilungsleiter, dem jetzigen Präsident der Vereinigten Staaten, zur Aussenministerin ernannt. Sie wollte sich aber eigentlich aus der Politik zurückziehen, um sich um ihre drei Kinder zu kümmern. Fortan wird sie als «Madam Secretary» bezeichnet.

Im Laufe der Serie muss sich McCord aber nicht nur mit den Herausforderungen im Alltag als Aussenministerin herumschlagen. Sie kommt sogar einem Mordkomplott gegen ihren Vorgänger auf die Schliche. Seit 2014 wurden von «Madam Secretary» 110 Folgen in fünf Staffeln ausgestrahlt. Im Mai verlängerte CBS die Serie um eine sechste Staffel, die gleichzeitig die letzte sein wird.

Der Trailer zu «Madam Secretary». (Video: Youtube/Sky Österreich)

Die Themenwoche «Wahlen 2019: Herbst der Entscheidungen» auf Telebasel: Vom 23. bis 28. September 2019 in den Telebasel News um 18:30 Uhr und ab 19 Uhr stündlich, sowie im Telebasel Report am Mittwoch, 25. September 2019 ab 19:40 Uhr stündlich und in einer Spezialsendung am Samstag, 28. September 2019 ab 19:15 Uhr stündlich. Dazu laufend interessante Themen auf telebasel.ch.

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