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Basel

Roland Heri erläutert das Projekt in San Lorenzo

Der FCB peilt eine Kooperation mit San Lorenzo aus Argentinien an. Es ist der nächste Schritt von Rotblau in diese Richtung nach dem Engagement in Indien.

So gross das Gewitter auf der einen Seite bei Fans und Medien war, als der FCB sein Engagement in Indien bekannt gab – so klein bis kaum vorhanden war die Reaktion nach der Verkündigung der möglichen Kooperation von Rotblau mit dem argentinischen Spitzenklub San Lorenzo.

Argentinien vs. Indien

Der Grund für das unterschiedliche Echo ist schnell gefunden, ist Erni Maissen in der Sendung FCB Total überzeugt: «Weil es Argentinien ist. Da denkt man automatisch, dass das gut kommen kann. Bei Indien dachte man: Was will der FCB denn dort? Dort wird ja nur Cricket gespielt. Das war eher speziell. In Argentinien haben sie gute Fussballer. Also wäre diese Partnerschaft optimal», meint die FCB-Legende.

Der Plan: Der FCB will mit den Argentiniern eine Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich anstreben. Rotblau soll dabei als Sprungbrett für Talente in Europa fungieren. San Lorenzo wäre dabei finanziell stets beteiligt. Der direkte Kontakt mit den Klubs ist dabei das Stichwort. «Auch um allfällige Profiteure in Form von Beratern und Agenten zu umgehen», so FCB-CEO Roland Heri.

Kontakt durch Bernhard Burgener

Die beiden Seiten mit den Klubfarben Rot und Blau haben sich inzwischen beschnuppert: «Man hat sich ein bisschen kennengelernt. Wir waren vor Ort und haben eine Delegation in Basel empfangen. Nun geht es darum, die beidseitigen Vorstellungen dieser Partnerschaft so zu formulieren, dass man es aufs Papier bringt», sagt Heri.

Der erste Kontakt mit San Lorenzo hatte FCB-Präsident Bernhard Burgener geknüpft. «Nun arbeiten wir zusammen mit Ruedi Zbinden daran. Wir sind zuversichtlich, das zu einem guten Abschluss zu bringen», meint Heri.

Akademie nimmt Formen an

Weitere Partnerschaften in dieser Richtung sind aus Basler Sicht momentan keine geplant. Erst will man die anstehenden Projekte zum Laufen bringen. In Indien geht es derweil vorwärts. «Wir helfen unserem Partner in Indien, seine Akademie aufzubauen. Der Kauf des Landes wurde getätigt», erzählt Heri. Nun gehe es damit weiter, die von Nachwuchschef Massimo Ceccaroni ausgearbeiteten Ausbildungsmodule für die Trainer vor Ort anzuwenden.

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