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Baselland

Kanton befürwortet künstlichen See in Aesch

Die Aescher könnten schon bald im eigenen See baden. Die Gemeinde hat den Standort für ein künstliches Gewässer festgelegt. Der Kanton befürwortet das Vorhaben.

Geht es nach der Gemeinde Aesch sollen bei der Sportanlage Löhrenacker bald schon die Bagger auffahren. Eine Parzelle soll geflutet und in einen künstlichen See verwandelt werden, berichtet die «bz Basel». Vorbild sei dabei der Opfikersee, ein künstliches Gewässer in der Zürcher Agglomeration.

Kommenden Mittwoch wolle Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger die Gemeindeversammlung über die Fortschritte informieren. Sie gibt sich zuversichtlich: «Eine Machbarkeitsstudie ist bereits erstellt. Ihr Fazit: Ein See ist möglich», sagt sie gegenüber der Zeitung.

Drei Fussballfelder gross

Die Idee existiert bereits seit 2007. Damals sah man noch das Gebiet beim Nordring als möglichen Ort vor. Dort wird aber momentan der Pfeffingerring gebaut. So mussten die Planer auf den Raum zwischen Löhrenacker, Pfeffingerring und Langenhagstrasse ausweichen. Der See soll eine Grösse von 25’000 Quadratmetern einnehmen – das entspricht der Fläche von rund drei Fussballfeldern.

In trockenen Badetüchern ist das Projekt allerdings noch nicht. Der Kanton habe ursprünglich verlangt, dass das Land eingezont werde. Als Bauland wäre der Wert der Parzelle laut «bz» erheblich gestiegen, was den See verunmöglicht hätte. Die Gemeinde will nun eine Spezialzone schaffen. Unklar ist auch noch, ob im künstlichen See dann auch gebadet werden darf.

Das Baselbiet und die Seen

Der Mangel an stehenden Gewässern in der Region beschäftigte auch schon andere Gemeinden. Münchenstein wollte vor zehn Jahren einen See im Gebiet Hofmatt anlegen. Der Kanton beerdigte das Projekt allerdings im Jahr 2010. Gemäss «bz» gibt es auch in Allschwil Pläne, einen künstlichen See im Bereich der Ziegelei zu schaffen. Die Pläne seien aber noch nicht weit fortgeschritten.

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